Nachrichten für Dresden und die Region

Aktuelles Echo
Pappritzer Straße erhält neuen Fußgängerübergang in Gönnsdorf Pappritzer Straße erhält neuen Fußgängerübergang in Gönnsdorf Vor 8 Stunden Dresden plant moderate Erhöhung der Abfallgebühren ab 2027 Dresden plant moderate Erhöhung der Abfallgebühren ab 2027 Vor 8 Stunden Infiltration eines russischen Netzwerks für Wegwerfagenten durch investigative Reporter Infiltration eines russischen Netzwerks für Wegwerfagenten durch investigative Reporter Vor 11 Stunden Wie weniger Verkehrsschilder zu mehr Sicherheit im Straßenverkehr führen können Wie weniger Verkehrsschilder zu mehr Sicherheit im Straßenverkehr führen können Vor 12 Stunden Grenzkontrollen bis Ende März: Dobrindt äußert sich zur Sicherheitslage Grenzkontrollen bis Ende März: Dobrindt äußert sich zur Sicherheitslage Vor 12 Stunden Steigende Schülerzahlen in Brandenburg: Lehrermangel bleibt eine Herausforderung Steigende Schülerzahlen in Brandenburg: Lehrermangel bleibt eine Herausforderung Vor 12 Stunden Rettungsversuch am Strand schlägt fehl: Drei Menschen verlieren ihr Leben Rettungsversuch am Strand schlägt fehl: Drei Menschen verlieren ihr Leben Vor 12 Stunden Festnahme eines weiteren Verdächtigen: Ermittlungen zu Nord-Stream-Anschlägen intensifiziert Festnahme eines weiteren Verdächtigen: Ermittlungen zu Nord-Stream-Anschlägen intensifiziert Vor 12 Stunden Japan erwägt Regulierung des boomenden Pokémon-Kartenmarktes aufgrund von Kriminalitätsrisiken Japan erwägt Regulierung des boomenden Pokémon-Kartenmarktes aufgrund von Kriminalitätsrisiken Vor 12 Stunden Die überraschendsten Tierkiller: Mücken und ihre tödliche Bilanz Die überraschendsten Tierkiller: Mücken und ihre tödliche Bilanz Vor 12 Stunden

BP erzielt im ersten Quartal unerwarteten Gewinn durch geopolitische Entwicklungen

BP erzielt im ersten Quartal unerwartet hohe Gewinne von 3,2 Milliarden Dollar, angetrieben durch ein starkes Ölgeschäft. Der Iran-Krieg beeinflusst die Öllieferungen und treibt die Preise in die Höhe.

BP erzielt im ersten Quartal unerwarteten Gewinn durch geopolitische Entwicklungen
KI-generiert

Wirtschaft

🎁 Gewinnspiel

Jetzt Newsletter abonnieren und gewinnen!

Melde dich zum kostenlosen Newsletter an und nimm automatisch an unserem Gewinnspiel teil. Wir verlosen 500 × 100 € Wunschgutscheine unter allen Abonnenten.

BP erzielt im ersten Quartal unerwarteten Gewinn durch geopolitische Entwicklungen

28.04.2026, 10:30 Uhr

Während Autofahrer an den Tankstellen mit steigenden Preisen kämpfen, zeigt sich die Stimmung in der Zentrale des britischen Ölkonzerns BP deutlich positiver. Das Unternehmen hat im ersten Quartal beeindruckende Ergebnisse im Ölgeschäft erzielt, während die Bereiche Gas und kohlenstoffarme Energien nicht ganz den Erwartungen entsprachen.

Dank eines starken Handelsgeschäfts konnte BP zu Beginn des Jahres einen unerwartet hohen Gewinn von 3,2 Milliarden Dollar (2,7 Milliarden Euro) erzielen, verglichen mit 1,38 Milliarden Dollar im Vorjahreszeitraum. Analysten hatten lediglich mit einem Gewinn von 2,67 Milliarden Dollar gerechnet.

Das Ergebnis wurde vor allem durch das Kunden- und Produktgeschäft sowie den Ölhandel getragen, der mit einem Vorsteuergewinn von 3,2 Milliarden Dollar die Schätzungen von 2,5 Milliarden Dollar deutlich übertraf. Die geopolitischen Spannungen, insbesondere der Iran-Krieg und die Blockade der strategisch wichtigen Straße von Hormus, haben die Öllieferungen beeinträchtigt und die Benzinpreise in die Höhe getrieben. In diesem Kontext ist es wichtig, die Energiekrise zu betrachten, die viele Länder betrifft.

Produktion und Herausforderungen

Eine erhöhte Ölproduktion im Golf von Mexiko hat dazu beigetragen, die Störungen im Nahen Osten aufgrund des Iran-Kriegs auszugleichen. BP betreibt in der Region vergleichsweise kleine Anlagen und ist daher weniger von den kriegsbedingten Produktionskürzungen betroffen als einige Wettbewerber.

Dennoch blieben die Ergebnisse in den Bereichen Gas, kohlenstoffarme Energien und Ölförderung hinter den Erwartungen zurück. Die Nettoverschuldung von BP stieg auf 25,3 Milliarden Dollar, verglichen mit über 22 Milliarden Dollar im vorherigen Quartal. In Anbetracht der aktuellen Situation wird auch die Diskussion um die globalen Militärausgaben immer relevanter.

„Wir sind auf dem richtigen Weg“, sagte die neue Konzernchefin Meg O’Neill. Sie erwartet jedoch für das laufende Jahr eine geringere Förderung aufgrund der Auswirkungen des Nahost-Konflikts. Zudem werden die Kraftstoffmargen voraussichtlich weiterhin stark von den Lieferkosten und der geopolitischen Lage im Nahen Osten beeinflusst. Auch der Vorschlag von DIW-Präsident Fratzscher, Goldreserven zur Krisenbewältigung zu nutzen, könnte in diesem Zusammenhang von Bedeutung sein.

Artikel teilen:

Empfehlungen für dich.