Im Kontext des Ukraine-Kriegs gibt es alarmierende Berichte über die Versorgungsbedingungen der russischen Truppen. Ein Offizier der russischen Streitkräfte warnte in abgefangenen Telegram-Nachrichten, dass seine Soldaten möglicherweise anfangen könnten, sich gegenseitig zu essen. Die ukrainische Militäraufklärung hat bereits mehrere mutmaßliche Fälle von Kannibalismus dokumentiert.
Schwere Vorwürfe gegen russische Soldaten
Die ukrainischen Geheimdienste haben gravierende Anschuldigungen gegen die russischen Streitkräfte erhoben. Laut diesen Informationen sollen Soldaten an der Front aus extremer Not zu Kannibalismus gegriffen haben. Die ukrainischen Behörden berichten von mindestens fünf dokumentierten Vorfällen innerhalb der russischen Truppen, darunter auch Ukrainische Proteste gegen Israel wegen Getreideexportstreit.
Diese Informationen stammen aus abgefangenen Audiodateien und Bildmaterial, das von ukrainischen Cyber-Experten aus dem Nachrichtendienst Telegram extrahiert wurde. Analysten führen die Vorfälle auf psychische Zusammenbrüche und extreme Unterversorgung während der Wintermonate zurück. Die schwierigen Bedingungen an der Front, gepaart mit unzureichenden Nahrungsrationen, hätten einige Soldaten in verzweifelte Situationen getrieben.
Ein erschreckender Vorfall
Ein besonders gravierender Fall betrifft einen Soldaten mit dem russischen Spitznamen „Khromoy“ (Deutsch: „der Humpelnde“). Er wurde angeblich in einem Keller in der Nähe von Myrnohrad in der Donezk-Region aufgefunden, nachdem er zwei Kameraden getötet hatte. In durchgesickerten Telegram-Gesprächen berichtete ein erschütterter Offizier seinem Kommandeur von der schockierenden Szene.
„Kurz gesagt, ein Kamerad hat zwei andere getötet und er hat versucht – er schnitt ein Bein ab und versuchte bereits, einen von ihnen zu essen,“ so die abgefangene Nachricht.
Als der Vorgesetzte nach der Versorgungslage der Einheit fragte, erhielt er eine alarmierende Antwort. Der Offizier warnte: „Unsere werden auch bald anfangen, sich gegenseitig zu essen. Alle Jungs sind abgemagert.“
Verbote und Disziplinprobleme
Weitere abgefangene Nachrichten dokumentieren einen umfassenden Verfall der Disziplin und Moral in den betroffenen Einheiten. Ein Angehöriger der russischen Streitkräfte äußerte seine Besorgnis darüber, dass er gezwungen wurde, einen Unterstand mit einem Kameraden zu teilen, der nach eigenen Angaben einen Leichnam verzehrt hatte.
In einem anderen Fall wurde ein Kommandeur dabei aufgezeichnet, wie er einen Untergebenen anwies, das Essen toter ukrainischer Soldaten zu unterlassen. Er hätte stattdessen einfach „nach Essen fragen“ sollen, so der Vorgesetzte in der abgefangenen Kommunikation. Besonders bemerkenswert ist ein Fall aus einer motorisierten Schützenbrigade, wo der Stabschef einen offiziellen Befehl herausgeben musste, der Kannibalismus ausdrücklich untersagte. Dieses Verbot wurde zusammen mit Drogen- und Alkoholkonsum erwähnt.
Überprüfung der Beweise
Unabhängige Experten haben das von ukrainischer Seite vorgelegte Bildmaterial eingehend geprüft. Laut Berichten kam spezialisierte Software zur KI-gestützten Bilderkennung zu dem Ergebnis, dass die Aufnahmen nicht nachträglich bearbeitet oder verfälscht wurden. Ein auf Kriegsverletzungen spezialisierter Chirurg analysierte die sichtbaren Wunden an den Leichnamen und stellte fest, dass die Verletzungen durch scharfe Klingen verursacht wurden, was sich deutlich von typischen Kampfverletzungen unterscheidet.
Moskau hat die ukrainischen Anschuldigungen entschieden zurückgewiesen und bezeichnet die Berichte als „Propaganda“ und „Erfindungen“.
Fazit
Die Vorwürfe über Kannibalismus unter russischen Soldaten werfen ein besorgniserregendes Licht auf die humanitäre Lage an der Front im Ukraine-Krieg. Die Berichte sind jedoch schwer zu verifizieren, da beide Seiten in diesem Konflikt Propaganda einsetzen, um den Gegner zu diskreditieren.
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