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Ein Jahr Regierung: Sieben Punkte weg! Schwarz-Rot in Not | Politik

Ein Jahr nach dem Regierungsantritt von Schwarz-Rot zeigt eine aktuelle Umfrage einen Rückgang der Wählerzustimmung um sieben Punkte. Während die AfD und die Linke zulegen, kämpfen SPD und Union mit sinkenden Umfragewerten.

Ein Jahr Regierung: Sieben Punkte weg! Schwarz-Rot in Not | Politik
Steffen Prößdorf via Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)

Berlin – Am 6. Mai 2025 trat die aktuelle Regierung ihren Dienst im Kanzleramt an. Die Erwartungen waren hoch, doch die Realität sieht für die Koalition aus SPD und CDU/CSU alles andere als rosig aus. Die Stimmung ist angespannt, die Reformen verzögern sich und die Wirtschaftsbosse zeigen sich besorgt. Dies spiegelt sich auch in den Umfragewerten wider.

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Im neuesten Sonntagstrend von INSA für ein bekanntes Nachrichtenportal bleibt die Union bei lediglich 24 Prozent. Zum Vergleich: Bei der Bundestagswahl im Februar 2025 erzielten CDU und CSU noch 28,5 Prozent.

Auch der Koalitionspartner SPD muss einen Rückschlag hinnehmen. Die Sozialdemokraten kommen derzeit nur auf 14 Prozent, während sie am Wahltag noch 16,4 Prozent erreichten. Dies bedeutet, dass Schwarz-Rot in nur einem Jahr an Zustimmung um insgesamt sieben Punkte verloren hat. Diese Entwicklung dürfte insbesondere die AfD freuen.

Die Alternative für Deutschland hat seit der Wahl, bei der sie 20,8 Prozent erzielte, deutlich zugelegt und erreicht nun 28 Prozent – ein Anstieg von etwa sieben Punkten. Auch die Linke kann im Vergleich zur Wahl zulegen und kommt von 8,7 auf 11 Prozent. Die Grünen verzeichnen ebenfalls einen Anstieg und liegen jetzt bei 13 Prozent, nachdem sie bei der Wahl 11,6 Prozent erreicht hatten.

Für die BSW und die FDP bleibt hingegen nur die Rolle der Zuschauer. Beide Parteien erreichen aktuell lediglich 3 Prozent, was nicht ausreichen würde, um in den Bundestag einzuziehen.

Die Situation der Koalitionen

INSA-Chef Hermann Binkert äußerte sich zu den Umfrageergebnissen und erklärte: „Somit gehen zehn Prozent der Wählerstimmen an Parteien, die an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern. Parlamentarische Mehrheiten sind mit über 45 Prozent möglich.“ Dennoch kommen Union und SPD laut Umfrage zusammen nur auf 38 Prozent.

Binkert fügte hinzu: „Regierungsfähige Mehrheiten könnten, sofern eine Zusammenarbeit mit der AfD ausgeschlossen bleibt, nur noch in Bündnissen von Union und SPD mit den Grünen (zusammen 51 Prozent) oder der Linkspartei (zusammen 49 Prozent) zustande kommen.“ In diesem Zusammenhang stellt sich auch die Frage, wie gerecht der Wohlstand in Deutschland ist.

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Bildquelle: Steffen Prößdorf via Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)

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