Den Haag (Niederlande) – Eine alarmierende Nachricht aus den Niederlanden: Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen einen 33-jährigen Mann, der verdächtigt wird, einen Mordanschlag auf die Prinzessinnen Catharina-Amalia (22) und Alexia (20) vorbereitet zu haben. Diese Informationen stammen aus Berichten lokaler Medien, die sich auf die Staatsanwaltschaft in Den Haag beziehen.
Nach den Ermittlungen soll der Verdächtige Anfang Februar 2026 in Den Haag im Besitz von zwei Äxten gewesen sein. In die Klingen der Waffen soll er die Begriffe „Alexia“, „Mossad“ und „Sieg Heil“ eingraviert haben. Zudem trug er ein handgeschriebenes Blatt mit den Namen „Amalia“, „Alexia“ und dem niederländischen Wort „Bloedbad“ – was auf Deutsch „Blutbad“ bedeutet.
Gerichtliche Vorverhandlung
Am Montag wird der Verdächtige vor Gericht in Den Haag erscheinen. Berichten zufolge handelt es sich zunächst um eine Vorverhandlung, in der grundlegende Verfahrensfragen geklärt werden. Die eigentliche Hauptverhandlung steht noch aus.
Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann vor, eine schwere Gewalttat gegen die beiden Prinzessinnen vorbereitet zu haben. Weitere Informationen über mögliche Motive oder den genauen Ablauf der geplanten Tat sind bislang nicht bekannt. Zudem berichtet die Nachrichtenagentur AP, dass die Behörden aufgrund von Datenschutzbestimmungen weder den Namen des Verdächtigen noch weitere persönliche Informationen veröffentlicht haben.
Frühere Bedrohungen gegen Prinzessin Amalia
Prinzessin Amalia war bereits zuvor mit ernsthaften Bedrohungen konfrontiert. Im Sommer 2025 wurde sie Opfer digitaler Angriffe, bei denen KI-generierte Deepfake-Bilder von ihr erstellt und verbreitet wurden. Darüber hinaus sah sie sich 2022 aufgrund krimineller Drohungen gezwungen, ihr Studium in Amsterdam abzubrechen und zu ihren Eltern in den königlichen Palast nach Den Haag zurückzukehren – einem Ort, an dem sie sich eigentlich sicher fühlen sollte.
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Bildquelle: Filip Marcus Adam auf Pexels