Ein seit Samstag in Bayern vermisster 14-Jähriger wurde offenbar tot aufgefunden. Einsatzkräfte entdeckten eine Leiche in einem Gebäude in Memmingen, wo der Jugendliche vermutet wurde. Am Fundort trafen die Beamten auf einen Mann, der anscheinend auf der Flucht ist.
Leichnam in Memmingen entdeckt
Im Rahmen der Suche nach einem vermissten 14-Jährigen im Allgäu stießen die Einsatzkräfte auf eine Leiche. Laut Angaben der Polizei in Kempten wurde der Tote in einem leerstehenden Gebäude in der Freudenthalstraße in Memmingen gefunden. Es gibt Hinweise darauf, dass es sich um den vermissten Jugendlichen handeln könnte.
Der Fundort liegt in der Nähe des Bahnhofs in Memmingen, an der Grenze zu Baden-Württemberg. Die Spurensicherung ist derzeit noch im Gange. Die Kriminalpolizei Neu-Ulm hat unter der Leitung der Staatsanwaltschaft Memmingen die Ermittlungen aufgenommen. Die Beamten arbeiten daran, die Identität des Leichnams zweifelsfrei festzustellen und die Umstände des Todes zu klären. Die Polizei teilt mit, dass der Verdacht eines Tötungsdelikts besteht. Ähnliche Vorfälle, wie der Vorfall in Leipzig, werfen Fragen auf.
Flüchtiger Mann nach Bedrohungslage
Wie die „Allgäuer Zeitung“ berichtet, hatte die Polizei den Jugendlichen in dem Gebäude in Memmingen vermutet und war deshalb in der Nacht zu Montag dorthin gefahren. Vor Ort kam es zu einer Bedrohungslage zwischen einem Mann und den Beamten. Der Mann konnte offenbar fliehen, und die Polizei fahndet seitdem nach ihm. Solche Bedrohungslagen sind nicht unüblich, wie auch die Ermittlungen im japanischen Zoo zeigen.
Aus ermittlungstechnischen Gründen wurden bisher keine weiteren Details zu dem Fall veröffentlicht. Zeugen, die Informationen zu dem Vorfall haben, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei Neu-Ulm zu melden. Auch die Umstände, die zur Kollision von zwei Flugzeugen bei Baden-Baden führten, sind noch unklar.
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