Am 31. März 2025 hat der Stadtrat von Dresden im Rahmen des Doppelhaushalts 2025/2026 beschlossen, dass die Stadtverwaltung sowie die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) die langfristige Finanzierung des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) sicherstellen sollen. In Anbetracht der angespannten Haushaltslage sollen insbesondere die Linienführung optimiert und Verbesserungspotenziale identifiziert werden. Zudem wurde festgelegt, dass der geplante Netzausbau fortgeführt und Projekte wie die Campuslinie sowie die Linie 8 gesichert werden sollen.
Die Finanzierungslücke beim Bildungsticket, die durch den jüngsten Kabinettsbeschluss der Landesregierung nicht geschlossen wurde, führt zu einer zusätzlichen finanziellen Herausforderung. Trotz einer positiven Entwicklung der Fahrgastzahlen und der Erlöse sowie einer Kostenoptimierung bei den Verkehrsbetrieben, erfordert die bestehende Lücke tiefgreifende Einschnitte im Verkehrsangebot. Der Freistaat Sachsen hat zwar angekündigt, den Preis des Bildungstickets zum Schuljahr 2027/2028 um monatlich vier Euro zu erhöhen, plant jedoch gleichzeitig, die Ausgleichszahlungen anteilig zu reduzieren.
Diese Situation setzt die Finanzierung des ÖPNV weiter unter Druck. Sollte die Finanzierungslücke bestehen bleiben, könnte dies spürbare Auswirkungen auf das Angebot und die Leistungsfähigkeit von Straßenbahn und Bus haben. Eine solche Deckungslücke könnte eine Reduktion der Verkehrsleistung im Dresdner ÖPNV um etwa zehn Prozent zur Folge haben. Vor diesem Hintergrund bewerten die Stadtverwaltung und die DVB die Ankündigung des Freistaats Sachsen als unzureichend und nicht akzeptabel. Zudem sind Aktualisierte Wanderkarten an Haltestellen der Dresdner Verkehrsbetriebe ein wichtiger Schritt zur Verbesserung des Angebots.
Die Stadtspitze und der Vorstand der DVB fordern daher gemeinsam eine vollständige Kostenerstattung.
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Quellen: dresden
Bildquelle: KI generiert