Bei einem tragischen Verkehrsunfall auf der B3 in der Nähe von Freiburg sind zwei Personen ums Leben gekommen, während zwei weitere verletzt wurden. Dies gab der Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes in Freiburg bekannt. Die Rettungskräfte wurden am Mittwochabend zur Unfallstelle bei Schallstadt, in der Nähe der Auffahrt zur B31, gerufen.
Die beiden Verstorbenen, ein 27-jähriger Fahrer und sein 30-jähriger Beifahrer, befanden sich in einem der beteiligten Sportwagen. Im zweiten Fahrzeug erlitten zwei Insassen leichte Verletzungen.
Großeinsatz der Rettungskräfte
Wie berichtet wurde, waren Feuerwehr, Rotes Kreuz und Polizei mit einem umfangreichen Aufgebot vor Ort. Auch Notfallseelsorger wurden zur Unterstützung angefordert. Ein Sportwagen kam nach dem Zusammenstoß schwer beschädigt an der Leitplanke zum Stillstand, während der andere Wagen völlig zerstört neben der Bundesstraße lag.
Insgesamt waren acht Personen in den Unfall verwickelt, von denen für zwei jede Hilfe zu spät kam. Die B3 blieb für etwa sieben Stunden vollständig gesperrt. Die genaue Unfallursache ist derzeit noch unklar. Fotos von der Unfallstelle zeigen, dass es zu diesem Zeitpunkt stark regnete. Ähnliche Vorfälle, wie die Kollision von zwei Flugzeugen bei Baden-Baden, verdeutlichen die Gefahren, die bei schlechten Wetterbedingungen auftreten können.
Wetterbedingungen zur Unfallzeit
Der Deutsche Wetterdienst hatte für die Region vor Gewittern und starkem Regen gewarnt. Innerhalb kurzer Zeit wurden Regenmengen von bis zu 30 Litern pro Quadratmeter sowie Hagel mit Korngrößen von bis zu zwei Zentimetern erwartet. Diese Bedingungen könnten auch zu anderen tragischen Unfällen geführt haben, wie dem tödlichen Sturz eines Dreijährigen in Ostfriesland.
„Die Einsatzkräfte fanden ein Trümmerfeld vor und mussten sofort handeln“, sagte ein Sprecher des Roten Kreuzes.
Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern an, während die Behörden die Situation vor Ort weiterhin beobachten. Ein ähnlicher Vorfall, bei dem ein Autofahrer in Leipzig in eine Menschengruppe raste, zeigt, wie schnell sich solche Tragödien entwickeln können.
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Quellen: t-online
Bildquelle: depositphotos