Im Rahmen eines kontinuierlichen Monitorings der Brücke wurden zuvor Verdachtsmomente auf mögliche Schäden identifiziert. Zu Beginn dieser Woche fanden detaillierte Untersuchungen in diesen Bereichen statt. Hierbei wurden gezielte Öffnungen am Bauwerk vorgenommen und Proben des Spannstahls entnommen. Die Ergebnisse der Untersuchungen zeigen, dass im größten Teil der Brücke, einschließlich des Abschnitts über die Bahnanlagen der Deutschen Bahn, keine Auffälligkeiten festgestellt wurden. Allerdings wurden an zwei Stellen zwischen der Ammonstraße und dem innerstädtischen Brückenende typische Schäden eines versprödeten Spannstahls entdeckt. Aus diesem Grund sind nun Sicherungsmaßnahmen erforderlich.
Zusätzlich zu den Verkehrsbeschränkungen werden weitere Maßnahmen in die Wege geleitet: Im Abschnitt zwischen der Ammonstraße und dem nördlichen innerstädtischen Brückenende sind zusätzliche Stützmaßnahmen für die geschädigten Teile des Bauwerks geplant. Gleichzeitig werden vertiefende Untersuchungen durchgeführt, um Verstärkungsmaßnahmen vorzubereiten. Die Brücke soll langfristig verstärkt werden, um ihre Nutzung für weitere zehn Jahre zu gewährleisten. Hierbei könnte die bestehende Asphaltschicht durch ultrahochfesten Beton ersetzt werden, der künftig die Funktionen der Abdichtung, des Fahrbahnbelags sowie den statisch erforderlichen Ersatz für ausgefallene Bewehrungen übernimmt. Das laufende Schallemissionsmonitoring wird als sicherheitsrelevante Maßnahme fortgeführt und begleitet alle weiteren Schritte. Weitere Informationen zu den Änderungen an der Budapester Brücke und den Instandsetzungsarbeiten am Fußweg der Robert-Berndt-Straße in Leuben sind ebenfalls verfügbar. Zudem wird die Fertigstellung des Fußwegs an der Liegauer Straße in Schönborn bald abgeschlossen sein.
„`
Quellen: dresden
Bildquelle: Depositphotos