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Auf einem Kreuzfahrtschiff vor Bordeaux ist ein 90-jähriger britischer Passagier verstorben, was zu einem Verdacht auf einen Norovirus-Ausbruch geführt hat. Infolgedessen sind über 1700 Passagiere und Crew-Mitglieder an Bord festgesetzt.
Wie die „Daily Mail“ berichtet, sind die Betroffenen auf dem Schiff der Ambassador Cruise Line, das im Hafen von Bordeaux liegt. Französische Gesundheitsbehörden haben den Tod des älteren Mannes bestätigt und berichten von etwa 50 weiteren Personen, die Symptome eines mutmaßlichen Norovirus-Ausbruchs zeigen. Die Mehrheit der 1.233 Gäste stammt aus Großbritannien und Irland.
Norovirus-Ausbruch auf Kreuzfahrtschiff: Passagiere müssen an Bord bleiben
Das Schiff hatte am Dienstag nach Stopps auf den Shetlandinseln, in Belfast, Liverpool und Brest in Bordeaux angelegt und sollte ursprünglich seine Reise nach Spanien fortsetzen. In der Nacht wurden zwei Teams eines Universitätsklinikums per Hubschrauber an Bord gebracht, um die medizinischen Unterlagen zu überprüfen und Proben zu entnehmen.
Die Gesundheits- und Hafenbehörden haben angeordnet, dass alle Passagiere bis zum Erhalt der Laborergebnisse an Bord bleiben müssen, wie die „Daily Mail“ weiter berichtet.
Das Norovirus ist bekannt dafür, sich in geschlossenen Räumen wie auf Kreuzfahrtschiffen rasch zu verbreiten.
Norovirus: Wichtige Informationen zu Ansteckung, Symptomen und Risiken
- Hohe Ansteckungsgefahr: Das Virus wird leicht durch Kontaktinfektionen (Hände, Oberflächen), Tröpfchen (beim Erbrechen) oder kontaminierte Lebensmittel übertragen.
- Typische Symptome: Zu den häufigsten Beschwerden gehören plötzliches, heftiges Erbrechen, starker Durchfall, Übelkeit sowie Bauch- und Muskelschmerzen.
- Kurze Inkubationszeit: Die ersten Symptome treten oft bereits sechs bis 48 Stunden nach der Infektion auf; die akute Phase dauert in der Regel ein bis drei Tage.
- Größte Gefahr – Dehydration: Besonders bei Kindern, älteren Menschen und geschwächten Personen besteht durch den erheblichen Flüssigkeitsverlust die Gefahr einer Dehydration.
- Strenge Hygiene erforderlich: Aufgrund der hohen Widerstandsfähigkeit des Virus sind gründliches Händewaschen und die Desinfektion von Oberflächen unerlässlich, um Ausbrüche zu verhindern.
Hochansteckender Magen-Darm-Erreger im Verdacht
Insbesondere in engen Räumen wie auf Kreuzfahrtschiffen kann sich der Erreger schnell ausbreiten. Derzeit liegen den Behörden keine Hinweise auf weitere Komplikationen oder zusätzliche Todesfälle vor. Für Reisende, die sich über die Sicherheit auf Kreuzfahrten informieren möchten, sind aktuelle Berichte wie die Evakuierung nach Hantavirus-Ausbruch von Bedeutung.
Darüber hinaus sollten Reisende die Sicherheitslage auf den Malediven im Hinblick auf Dengue-Fieber im Auge behalten, um mögliche Gesundheitsrisiken zu minimieren. Auch die Gesundheit von Prominenten wie Bonnie Tyler, die kürzlich eine Notoperation in Portugal hatte, könnte für einige von Interesse sein: Wie geht es Bonnie Tyler?
Quellen: brf.be