Am Sonntag, dem 17. Mai 2026, nehmen die Museen der Landeshauptstadt Dresden am Internationalen Museumstag teil. Unter dem Motto „Museums uniting a divided world“ bieten zahlreiche Museen in Deutschland ein abwechslungsreiches Programm an.
Kulturbürgermeisterin Annekatrin Klepsch betont die Bedeutung der Museen als Orte der Begegnung und Inspiration. Sie lädt die Bürgerinnen und Bürger sowie die Gäste der Stadt ein, die Vielfalt der Dresdner Museen bei kostenlosem Eintritt zu erleben und aktuelle Ausstellungen zu besuchen.
Am Internationalen Museumstag haben die Besucher der Dresdner Museen freien Zugang zu allen Ausstellungen, darunter das Stadtmuseum, die Städtische Galerie, die Technischen Sammlungen, das Leonhardi-Museum, das Kraszewski-Museum, das Kügelgenhaus, das Palitzsch-Museum und das Schillerhäuschen.
Im Stadtmuseum Dresden werden um 11, 14 und 16 Uhr kostenlose Führungen durch die Sonderausstellung „PLATTE OST/WEST. Wohnen und Bauen in Großtafelbauweise“ angeboten. Um 14 Uhr findet zudem ein Kuratorengespräch zur Entstehung und Bedeutung der Tora im TACHELES-Jahr statt.
Das Kügelgenhaus veranstaltet ab 10 Uhr ein Symposium zur Schwarzen Romantik, während im Kraszewski-Museum um 15 Uhr eine Präsentation über die Dreharbeiten der Sachsen-Trilogie „Gräfin Cosel“ und „Sachsens Glanz und Preußens Gloria“ in der Region Dresden stattfindet, die interessante Einblicke in die DEFA-Produktion bietet.
Dr. Gisbert Porstmann, Direktor der Museen der Stadt Dresden, hebt hervor, dass der Internationale Museumstag die Wichtigkeit lebendiger Kulturorte für die Stadt verdeutlicht. Mit einem vielfältigen Programm soll Neugier geweckt und der Dialog gefördert werden, um die Vielschichtigkeit der Dresdner Museumslandschaft zu präsentieren.
Im Deutschen Hygiene-Museum können die Besucher bei freiem Eintritt Menschen kennenlernen, deren Perspektiven und Erfahrungen in die aktuellen Ausstellungen eingeflossen sind. Ein Beauty-Talk im neuen Studio „Bin ich schön!“ der Dauerausstellung, eine Führung durch „Wie geht’s? – Die Ausstellung über mentale Gesundheit“ sowie Gespräche in der Ausstellung „Freiheit. Eine unvollendete Geschichte“ bieten Einblicke in die Sichtweisen von Angehörigen migrantischer Communities auf Dresden. Das Angebot wird durch eine Architekturführung mit Gebärdensprachübersetzung und ein offenes Mitmach-Experiment im HY!-Community Raum ergänzt, das die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Menschen thematisiert.
Dr. Iris Edenheiser, Direktorin des Deutschen Hygiene-Museums Dresden, lädt dazu ein, die Ausstellungen gemeinsam mit den Mitwirkenden zu entdecken. Die Themen, die behandelt werden, sind oft komplex, da sie sich mit Fragen zu mentaler Gesundheit, Schönheitsidealen und Freiheitsvorstellungen befassen. Dies passt gut zum diesjährigen Motto des Museumstags, das die Rolle der Museen in polarisierten Zeiten betont und neue Perspektiven eröffnet.
Der Internationale Museumstag zielt darauf ab, die gesellschaftliche Relevanz von Museen hervorzuheben. Museen sind weltweit bedeutende Orte des kulturellen Austauschs, bewahren Kulturgüter, fördern Bildung und bieten Plattformen für gesellschaftliche Diskurse, die Toleranz, Vielfalt und Verständigung unterstützen.
Für weitere Informationen kann die Webseite des Internationalen Museumstags besucht werden. Zudem lohnt sich ein Blick auf die Wettervorhersage für Dresden am 1. Mai 2026 und die Wettervorhersage für Dresden am 10. Mai 2026, um sich auf den Besuch vorzubereiten. Auch die aktualisierten Wanderkarten an Haltestellen der Dresdner Verkehrsbetriebe könnten nützlich sein.
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Quellen: dresden
Bildquelle: Depositphotos