Am 13. Mai 2026 wurde bekannt, dass die Stadt Dresden weiterhin Investitionen von Klein- und Kleinstunternehmen in den Fördergebieten Johannstadt/Pirnaische Vorstadt sowie Südwesten/Cottaer Bogen unterstützt. Der Rad*Stadt*Laden hat einen Förderbescheid erhalten, um seine Verkaufsfläche zu vergrößern. Das Förderprogramm ist bis zur Mitte des Jahres 2027 aktiv, und es können weiterhin Anträge eingereicht werden.
Mit der finanziellen Unterstützung plant das 2021 gegründete Unternehmen, sein Sortiment an Fahrrädern zu erweitern und sich als zentrale Anlaufstelle für Cargobikes sowie nachhaltige Mobilität in Dresden zu positionieren. Erste Maßnahmen, darunter der Ausbau einer neu angemieteten Fläche, sind bereits in Arbeit. Zudem gibt es neue Freizeitmöglichkeiten, die das Angebot in der Stadt ergänzen.
Wirtschaftsbürgermeister Jan Pratzka betonte die Bedeutung dieser Förderung für Klein- und Kleinstunternehmer in Dresden. Er hob hervor, dass die Unterstützung durch die öffentliche Hand direkt spürbar sei und die Begeisterung der Mitarbeiter des Rad*Stadt*Ladens für nachhaltige Mobilität auch auf die Kunden übergreife. Zudem wird das Wachstum des Unternehmens und die Schaffung guter Arbeitsplätze gefördert. In diesem Zusammenhang sind auch positive Entwicklungen in der Innenstadt zu beobachten.
Inhaber Paul Stiefenhofer äußerte sich erfreut über die Förderung und bezeichnete sie als wertvolle Unterstützung sowie Bestätigung der unternehmerischen Arbeit. Er möchte demonstrieren, dass nachhaltige Mobilität praktisch und mit Freude verbunden sein kann.
Im Rahmen des Programms „Nachhaltige integrierte Stadtentwicklung“ erhält die Stadt Dresden finanzielle Mittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) sowie vom Freistaat Sachsen. Das Amt für Wirtschaftsförderung Euro betreut die Investitionen in den Fördergebieten Cotta und Johannstadt. Insgesamt stehen 455.000 Euro zur Verfügung. Unternehmen mit bis zu 50 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von maximal zehn Millionen Euro können bis zu 40 Prozent der förderfähigen Kosten als Zuschuss erhalten, jedoch maximal 50.000 Euro. Anträge für geplante Investitionen sind bis zum 30. Juni 2027 möglich. Aktualisierte Informationen zu den Fördermöglichkeiten sind ebenfalls verfügbar.
Das Programm wird zu 70 Prozent aus EFRE-Mitteln und zu 30 Prozent aus städtischen Mitteln finanziert.
Am 19. Mai 2026 findet um 18 Uhr eine Informationsveranstaltung im Neuen Volkshaus Cotta, Hebbelstraße 35b, 01157 Dresden, statt. Vertreter des Amtes für Wirtschaftsförderung werden die Ziele, Grundlagen und Bewilligungskriterien des Förderprogramms erläutern. Anschließend besteht die Möglichkeit für einen persönlichen Austausch.
Eine Anmeldung wird unter wirtschaftsservice@dresden.de erbeten.
Weitere Informationen sind auf der Webseite der Stadt Dresden verfügbar.
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Quellen: dresden
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