Die Barock-Skulptur „Bildhauerei“ ist nun als Nachbildung auf die Mittelachse der Hauptstraße in der Inneren Neustadt zurückgekehrt.
Dr. Sascha Döll, der Leiter des Amtes für Stadtgrün und Abfallwirtschaft, äußerte seinen Dank an die zahlreichen Förderer, die zur Finanzierung der Skulptur beigetragen haben. Besonders hervorgehoben wurde das Engagement des Handels- und Kulturvereins Hauptstraße e. V. sowie der Dresdner Bürgerinnen und Bürger, die insgesamt fast 4.000 Euro gespendet haben.
André Barth, der Stadtbezirksamtsleiter, betonte die Rolle des Stadtbezirksbeirats Neustadt, der wiederholt finanzielle Mittel bereitgestellt hat. Für die Anfertigung der Figur wurden 10.000 Euro zur Verfügung gestellt.
Die Kopie der „Bildhauerei“ wurde von Diplom-Bildhauer Sebastian Hempel von der Steinbildhauerei Hempel GmbH in Dresden erstellt. Der Künstler verwendete einen etwa fünf Tonnen schweren Rohblock aus feinkörnigem Cottaer Sandstein, der aus dem Steinbruch Neundorf stammt. Die fertige Skulptur wiegt nun etwa eine Tonne.
Die Gesamtkosten für die Anfertigung beliefen sich auf rund 35.700 Euro. Davon kamen 3.600 Euro vom Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft, 10.000 Euro vom Stadtbezirk Neustadt und etwa 18.000 Euro aus dem Fonds des ehemaligen DDR-Parteivermögens. Die restlichen 4.000 Euro stammten aus Spenden für den Fonds Stadtgrün.
Aktuell stehen drei leere Postamente bereit, die mit weiteren Skulpturen vervollständigt werden sollen. Die nächste Figur, die folgen wird, ist die „Malerei“. Dr. Sascha Döll appellierte an die Dresdnerinnen und Dresdner, auch für diese Figur Unterstützung in Form von Spenden zugunsten des Fonds Stadtgrün zu leisten.
Hintergrund: Die barocken Skulpturen umfassen sieben Originale sowie eine Kopie eines Originals aus dem Dresdner Zwinger. Diese Werke stammen von Künstlern wie Johann Baptist Dorsch, Thaddäus Ignatius Wiskotschill, Johann Ferdinand Feige und Ernst Hähnel. Im Jahr 1979 wurden die acht Skulpturen auf der neu gestalteten Hauptstraße aufgestellt, während die Originale im Zwinger durch Kopien ersetzt wurden. Aufgrund ihres schlechten Zustands wurden die wertvollen Originale 2014 ins städtische Lapidarium gebracht, wo sie seither lagern. Seit 2023 werden schrittweise Kopien der Original-Skulpturen angefertigt und wieder aufgestellt. Bisher wurden die Figuren „Archäologie“, „Architektur“, „Lied“, „Urania“ und zuletzt „Bildhauerei“ realisiert.
Weitere Informationen sind auf der Webseite der Stadt Dresden verfügbar. Außerdem wurde kürzlich ein neuer Sport- und Freizeitbereich am Straßburger Platz eröffnet, was die Attraktivität der Umgebung weiter steigert. Für Wanderfreunde gibt es auch aktualisierte Wanderkarten an Haltestellen der Dresdner Verkehrsbetriebe.
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Quellen: dresden
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