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Sicherheitsvorkehrungen in Paris: 8000 Polizisten für das Champions-League-Finale im Einsatz

Paris bereitet sich auf das Champions-League-Finale mit strengen Sicherheitsmaßnahmen vor. 8000 Polizisten und 2500 Feuerwehrleute sollen mögliche Ausschreitungen verhindern, nachdem es in der Vergangenheit zu schweren Krawallen kam.

Sicherheitsvorkehrungen in Paris: 8000 Polizisten für das Champions-League-Finale im Einsatz
KI-generiert

Am Samstag verwandelt sich die Stadt Paris in eine Hochsicherheitszone, um das Champions-League-Finale zwischen Paris Saint-Germain und dem FC Arsenal abzusichern. Zur Verhinderung möglicher Ausschreitungen werden 8000 Polizeibeamte und 2500 Feuerwehrleute im Großraum Paris präsent sein. Diese Maßnahmen wurden von Innenminister Laurent Nuñez angekündigt, um die öffentliche Ordnung während des Spiels in Budapest zu garantieren.

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Insgesamt werden in ganz Frankreich 22.000 Polizisten mobilisiert, um die Sicherheit rund um dieses bedeutende Fußballereignis zu gewährleisten. Diese Vorkehrungen sind eine direkte Reaktion auf die gewalttätigen Ausschreitungen, die nach dem letzten Champions-League-Sieg von PSG im vergangenen Jahr stattfanden. In diesen Auseinandersetzungen gab es zwei Todesfälle, fast 200 Verletzte und 559 Festnahmen. Darüber hinaus wurden etwa 700 Brände, vor allem an Fahrzeugen, verzeichnet. Der Schwerpunkt der Krawalle lag insbesondere auf der Champs-Élysées und in der Umgebung des Prinzenparks, wo viele Fans beim Public Viewing zusammenkamen.

Strenge Sicherheitsmaßnahmen und Einschränkungen

Um ähnliche Vorfälle zu vermeiden, sind am Wochenende auf den Champs-Élysées sowie rund um den Parc des Princes umfassende Sicherheitsmaßnahmen vorgesehen. Dazu gehören unter anderem Straßensperren, Parkverbote und Zugangskontrollen. Bestimmte Bereiche werden videoüberwacht, während einige Metro-Stationen geschlossen bleiben. Gastronomische Betriebe auf den Champs-Élysées sind verpflichtet, vor dem Anpfiff des Spiels zu schließen und ihre Einrichtung ins Innere zu bringen.

Bereits nach dem Einzug von Paris ins Finale zu Beginn des Monats Mai gab es in der Hauptstadt vereinzelt Ausschreitungen, bei denen 123 Personen festgenommen und elf verletzt wurden. In einigen Fällen kam die Polizei zum Einsatz von Tränengas, um die Situation zu entschärfen.

Diese umfangreichen Sicherheitsvorkehrungen zeigen die Besorgnis der Behörden, dass die Emotionen der Fans während des Spiels überkochen könnten. Die Stadt Paris sowie die Sicherheitskräfte sind fest entschlossen, alles zu unternehmen, um die Sicherheit der Zuschauer und der Öffentlichkeit zu garantieren.


Quellen: n-tv, express

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