Wenige Wochen vor der Veröffentlichung ihres neuen Albums gibt Ariana Grande ihren Fans einen ersten Einblick in „Petal“. Die neue Single „Hate That I Made You Love Me“ thematisiert Herzschmerz, Selbstbehauptung und persönliche Unsicherheiten.
Ariana Grandes neues Kapitel
Die 32-jährige Sängerin hat mit „Hate That I Made You Love Me“ die erste Single ihres kommenden Albums „Petal“ veröffentlicht. Bereits zu Beginn des Monats kündigte Grande den Song an und bezeichnete ihn als „eines meiner liebsten Lieder, die ich je schreiben werde“.
Der Midtempo-Track handelt von einer gescheiterten Beziehung. Unter einer sanften Melodie singt Grande unter anderem: „Ich hasse es, dass ich dich dazu gebracht habe, mich zu lieben. Es tut mir leid, wenn ich zu deinem Typ geworden bin. Ich hasse es, dass ich dich dazu gebracht habe, mich zu lieben – denn ich habe mich kaum bemüht.“ An anderer Stelle reflektiert sie über Unsicherheiten und den Umgang mit Frauen: „Ist es wirklich meine Schuld, dass ihr mir freiwillig eure Herzen geschenkt habt? Ich glaube eigentlich nicht.“
Ein Blick auf das kommende Album
„Hate That I Made You Love Me“ ist der erste Vorgeschmack auf Grandes achtes Studioalbum „Petal“, das am 31. Juli erscheinen soll. Die Sängerin kündigte das Projekt bereits Ende April an und beschrieb es als etwas, das „voller Leben ist und durch die Risse von etwas Kaltem, Hartem und Herausforderndem wächst“.
Für das Album arbeitete Grande, laut Angaben von „Variety“, erneut eng mit dem iranisch-schwedischen Produzenten Ilya Salmanzadeh zusammen, der bereits seit ihrem Album „Dangerous Woman“ aus dem Jahr 2016 zu ihren wichtigsten musikalischen Partnern zählt. Salmanzadeh hat auch mit Größen wie Taylor Swift, Sam Smith, Beyoncé und Ed Sheeran zusammengearbeitet. Die neue Single wurde von Grande gemeinsam mit Salmanzadeh und dem schwedischen Hitmacher Max Martin produziert, mit dem sie bereits für ihr 2024 erschienenes Album „Eternal Sunshine“ zusammengearbeitet hatte.
Musikvideo und Tourankündigung
Das Musikvideo zur neuen Single wird am Montag veröffentlicht und wurde von Regisseur Christian Breslauer inszeniert. Schauspieler Justin Long spielt eine Rolle an Grandes Seite, während die Kameraarbeit von dem mehrfach ausgezeichneten Kameramann Janusz Kamiński stammt. In letzter Zeit sorgte Grande vor allem als Schauspielerin für Aufsehen, da sie im zweiteiligen Filmmusical „Wicked“ die gute Hexe Glinda verkörpert.
Parallel bereitet sich Grande auf ihre große „Eternal Sunshine“-Tour vor, die am 6. Juni in Oakland beginnt. Ursprünglich war die Konzertreihe ihrem siebten Album und dessen Deluxe-Version „Brighter Days Ahead“ gewidmet. Es wird jedoch erwartet, dass Grande während der Tour auch Songs aus „Petal“ live präsentieren wird.
Die Tour führt die Sängerin durch mehrere Städte in den USA und Kanada, bevor im August zehn Shows in London auf dem Programm stehen. Grande deutete bereits an, dass dies möglicherweise ihre letzte große Tour für längere Zeit sein könnte. Im vergangenen Jahr äußerte sie in einem Podcast: „Die letzten zehn oder 15 Jahre werden ganz anders ausgesehen haben als die, die vor mir liegen.“ Sie wolle sich zwar nicht endgültig festlegen, glaubt jedoch, dass eine solche Tour „für eine sehr, sehr, sehr, sehr, sehr lange Zeit“ nicht wieder stattfinden werde. „Deshalb gebe ich alles. Ich glaube, genau deshalb mache ich das – weil es sich wie ein letztes großes Hurra anfühlt.“
Quellen: n-tv
Bildquelle: Barbie Simons via Wikimedia Commons (CC BY 3.0)