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Wetteränderung in Deutschland: Heftige Gewitter und Regenfälle angekündigt

Experten warnen vor einem bevorstehenden Wetterumschwung in Deutschland: Nach der Hitzewelle drohen am Wochenende heftige Gewitter mit Starkregen und Hagel. Während im Westen die Sturmgefahr steigt, bleibt es im Norden freundlicher.

Wetteränderung in Deutschland: Heftige Gewitter und Regenfälle angekündigt
mattbuck (category) via Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)

Nach einer Phase mit viel Sonnenschein kündigen sich in Deutschland bald Regen, Sturm und Gewitter an. Meteorologen warnen zum Wochenende vor der ersten Unwetterlage des Jahres, wobei nicht in allen Regionen mit extremen Wetterbedingungen zu rechnen ist.

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Besondere Vorsicht ist an Badeseen und in offenen Landschaften geboten: Bis Sonntag sind Schauer, Gewitter und teils auch Unwetter mit Hagel und Sturm möglich. Das ruhige Hochdruckwetter, das viele Gebiete in Deutschland geprägt hat, neigt sich dem Ende zu.

„Die Wetterlage stellt sich grundlegend um“, erklärt Meteorologe Markus Übel vom Deutschen Wetterdienst (DWD). „Tiefdruckgebiete übernehmen wieder die Kontrolle und beenden die erste Hitzewelle des Jahres. Es stehen uns die ersten größeren Gewittertage ins Haus, an denen auch unwetterartige Gewitter auftreten können.“

Bereits am Freitagnachmittag und -abend wird im Westen und Nordwesten mit kräftigen Gewittern gerechnet. Diese könnten laut DWD unwetterartige Ausmaße annehmen, mit Hagel von bis zu drei Zentimetern Durchmesser, Starkregen und teils schweren Sturmböen.

Allerdings sind die Gewitter nicht überall zu erwarten. Besonders im Emsland, in Südniedersachsen und Nordrhein-Westfalen sollten die Menschen auf der Hut sein, da Gewitter und herabfallende Äste beim Baden im See schnell gefährlich werden können. Die Wetterlage wird sich bald ändern.

Lokale Unterschiede in der Wetterentwicklung

Den Prognosen zufolge ziehen die Gewitter in der Nacht auf Samstag in die Landesmitte und den Osten, schwächen sich dabei jedoch allmählich ab. Tagsüber sind vor allem in einem Streifen von der Eifel über Hessen, Südthüringen bis zu den Ostbayerischen Mittelgebirgen Schauer und teils kräftige Gewitter zu erwarten. Die Sturmgefahr ist hier allerdings geringer als am Freitag im Westen, dafür kann es punktuell zu heftigem Starkregen kommen. Die Entwicklungen im Mai 2026 könnten ebenfalls von Bedeutung sein.

Im Süden und Norden Deutschlands bleibt das Wetter freundlicher. Am Sonntag steht jedoch der nächste Gewittertag bevor, so DWD-Meteorologe Übel. Bereits am Morgen ziehen im Westen erste Schauer und Gewitter auf, die sich im Laufe des Tages auf den gesamten Süden und die Mitte des Landes ausbreiten.

Temperaturen und Wetterbedingungen

Die Temperaturen am Pfingstwochenende werden bundesweit sommerlich sein, mit Höchstwerten von bis zu 34 Grad. In der schwülwarmen Luft können die Gewitter laut DWD heftig ausfallen, was die Gefahr von lokalen Überschwemmungen und vollgelaufenen Kellern mit sich bringt. Zudem könnten die Gewitter von Hagel und Sturmböen begleitet sein. Am Sonntagnachmittag und -abend beruhigt sich das Wetter im Westen. Die Hitzewelle in Europa könnte auch Auswirkungen auf die Wetterlage in Deutschland haben.

Vor den Gewittern werden nochmals Temperaturen zwischen 25 und 30 Grad erreicht, während es im Norden mit 19 bis 25 Grad ruhiger und weniger warm bleibt, begleitet von mehr Sonnenschein.

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Quellen: tagesschau

Bildquelle: mattbuck (category) via Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)

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