Präsentation eines autonomen Laderoboters in der Gläsernen Manufaktur Dresden
Am 1. Juni 2026 stellte die Stadt Dresden im Rahmen des europäischen Projekts „MOBILITIES for EU“ ein neuartiges Mobilitätskonzept für den Sportpark Ostra vor, das später auf andere Stadtteile und Städte ausgeweitet werden soll. Bei einem internationalen Treffen in Dresden präsentierten die Projektpartner aus Wirtschaft und Wissenschaft ihre neuesten Entwicklungen im Bereich Robotik und Mobilität. Der Austausch mit Städten wie Madrid, Espoo, Gdansk, Trencin, Sarajevo und Ioannina ermöglichte es, wertvolle Erkenntnisse zu gewinnen.
Im Zuge dieses Treffens stellte Volkswagen den Prototyp eines autonomen Laderoboters erstmals der Öffentlichkeit vor. Dieser Roboter soll zusammen mit dem Mobility Data Space des Fraunhofer IVI in Dresden ein benutzerfreundliches Ökosystem für Ladeinfrastruktur und Elektromobilität im Sportpark Ostra schaffen und die derzeit begrenzte Anzahl an Ladepunkten erweitern. Das Fraunhofer IVI bot den Teilnehmern zudem die Möglichkeit, mit einem ferngesteuerten Fahrzeug zu fahren, das von einem Control Center in der Dresdner Südvorstadt gesteuert wurde. Darüber hinaus präsentierte der Eigenbetrieb Sportstätten der Stadt Dresden seine autonomen Serviceroboter TurfRob und EvoBot, die bei der Pflege und Wartung von Sportanlagen, einschließlich des Heinz-Steyer-Stadions und der Kunstrasenplätze, unterstützen.
Online-Umfrage zum Mobilitätskonzept
Das angestrebte Mobilitätskonzept zielt darauf ab, die Anreise zum Sportpark Ostra sowohl einfacher als auch umweltfreundlicher zu gestalten – unabhängig davon, ob die Anreise zu Fuß, mit dem Fahrrad, dem öffentlichen Nahverkehr oder dem Auto erfolgt. Zudem soll die Attraktivität des Sportparks weiter erhöht werden. Die Bürgerinnen und Bürger Dresdens sind eingeladen, ihre Erfahrungen und Ideen in die Planung einzubringen. Die Online-Umfrage ist bis zum 30. Juni 2026 geöffnet. Teilnehmen können sowohl regelmäßige Besucher des Sportparks als auch Personen, die das Gelände für Spaziergänge oder Freizeitaktivitäten nutzen. Weitere Informationen finden Sie in unserem Artikel über den neuen Sport- und Freizeitbereich am Straßburger Platz.
Zur Umfrage: Hier klicken
Das Projekt „MOBILITIES for EU“ ist Teil der Smart City Dresden und wird im Rahmen des Forschungsrahmenprogramms Horizont Europa der Europäischen Union gefördert. In Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern entwickelt das Amt für Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Dresden innovative Ansätze zur Verbesserung von Verkehr und Nachhaltigkeit. Weitere Details finden Sie auch in unserem Artikel über die Neustadt: Louisenstraße im Wandel und die aktualisierten Wanderkarten an Haltestellen der Dresdner Verkehrsbetriebe.
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Quellen: dresden
Bildquelle: KI generiert