Im Hinblick auf mögliche Drohnenangriffe hat die englische Nationalmannschaft unter der Leitung von Thomas Tuchel (52) während der Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko umfassende Sicherheitsmaßnahmen getroffen. Die „Three Lions“ werden im „The Inn at Meadowbrook“ in Prairie Village, Kansas, untergebracht, das in eine hochsichere Anlage umgewandelt wird.
Wie aus einem Bericht einer britischen Zeitung hervorgeht, wird um das Hotelgelände eine Flugverbotszone eingerichtet, um Drohnenangriffe zu verhindern. Ein Kommandozentrum wird gegenüber dem Hotel eingerichtet, um die Sicherheitsmaßnahmen zu koordinieren. Zudem werden Sichtschutzwände aufgestellt, um die Spieler und das Trainerteam vor möglicher Spionage zu schützen.
Das „The Inn at Meadowbrook“ bietet insgesamt 54 Gästezimmer.
In einem Schreiben an den englischen Fußballverband wird betont: „Die FIFA und das US-Heimatschutzministerium werden das Gelände rund um das ‚The Inn‘ absichern, wobei die Polizei von Prairie Village im Park verstärkt präsent sein wird. Zudem wird ein interner Sicherheitsdienst bereitstehen.“
Des Weiteren wird in dem Schreiben darauf hingewiesen: „Es wird eine sichtbare Präsenz geben, um sowohl die Besuchergruppe als auch die Nachbarschaft vor Störungen von außen zu schützen.“ Die Spieler werden zum nahegelegenen Trainingsplatz von der Polizei eskortiert.
WM 2026: Sicherheitsmaßnahmen für die Nationalmannschaft
Ein Insider der Nationalmannschaft äußerte sich gegenüber der Zeitung: „Die Spieler werden überall, wo sie hingehen, von einer mobilen Absperrung umgeben sein. Das Teamhotel wird zu einer regelrechten Festung.“ Familie und Freunde der Spieler haben die Möglichkeit, das Hotel zu betreten, benötigen dafür jedoch spezielle Ausweise.
Am Montag wird ein Teil des Teams von Birmingham nach Florida fliegen. Dort wird ein WM-Vorbereitungslager abgehalten, in dem die Engländer gegen Neuseeland (6. Juni) und Costa Rica (10. Juni) antreten werden. Am 13. Juni, vier Tage vor dem ersten Spiel gegen Kroatien, reist die Mannschaft schließlich nach Kansas und kann sich auf die besten Sicherheitsvorkehrungen verlassen.
Quellen: Bild
Bildquelle: depositphotos