Essen (NRW) – Am Sonntagabend wurde ein Mann schwer verletzt am Essener Hauptbahnhof aufgefunden. Passanten entdeckten den blutüberströmten 33-Jährigen auf einer Bank und alarmierten umgehend die Rettungskräfte. Der Mann erlitt mehrere schwere Stichverletzungen und befindet sich in einem kritischen Zustand. Die Mordkommission hat die Ermittlungen aufgenommen.
Angriff in Wohnhaus
Ersten Informationen zufolge ereignete sich der Angriff nicht am Bahnhof selbst, sondern in einem nahegelegenen Wohngebäude in der Rellinghauser Straße. Berichten zufolge wurde der Algerier in einem Keller mit einem Messer angegriffen. Ähnliche Vorfälle, wie die Gewalttat an Bushaltestelle in Berlin, werfen Fragen zur Sicherheit in städtischen Gebieten auf.
Rettungsmaßnahmen und Spurensicherung
Trotz seiner schweren Verletzungen gelang es dem Mann, sich vom Tatort zu entfernen. Er schaffte es bis zur Südseite des Hauptbahnhofs, wo er schließlich auf einer Bank zusammenbrach. Die alarmierten Rettungskräfte führten eine Notoperation durch, die sein Leben rettete. In der Nacht sicherten die Ermittler Spuren am mutmaßlichen Tatort. Die Fahndung nach dem Täter gestaltet sich bislang schwierig, da es bisher keine Hinweise auf dessen Identität gibt. Die Hintergründe der Tat sind derzeit noch unklar. Ein ähnlicher Fall, bei dem ein Autofahrer in Leipzig in eine Menschengruppe raste, zeigt, wie schnell solche Situationen eskalieren können.
„Die Mordkommission ist eingerichtet und arbeitet intensiv an dem Fall“, sagte ein Polizeisprecher.
Zusätzlich erinnert der Vorfall an die tragischen Umstände, die zur Suche nach einem vermissten 14-Jährigen in Bayern führten.
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