Das Straßenfest des Christopher Street Day (CSD) wird auch in diesem Jahr als Versammlung durchgeführt. Diese Entscheidung traf das Sächsische Oberverwaltungsgericht am Dienstag, dem 2. Juni 2026, nachdem der Christopher Street Day Dresden e. V. gegen eine vorherige Entscheidung Beschwerde eingelegt und sein Veranstaltungskonzept angepasst hatte.
Oberbürgermeister Dirk Hilbert äußerte sich zu der Entscheidung und betonte, dass die Auseinandersetzung um die Genehmigung des Festes viel Zeit und Ressourcen in der Stadtverwaltung, der Landesdirektion, der Gerichtsbarkeit sowie bei den ehrenamtlichen Organisatoren in Anspruch genommen hat. Er zeigte sich erfreut über die Möglichkeit, das Straßenfest als Versammlung durchzuführen und wünschte allen Teilnehmenden eine erfolgreiche CSD-Woche, die die Vielfalt der Stadt widerspiegelt. Hilbert hob hervor, dass die politischen Forderungen des CSD zur Akzeptanz und Respektierung queer lebender Menschen in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen haben und dass die Stadtspitze sowie die Gesellschaft in Dresden diese stets unterstützt haben.
Ordnungsbürgermeisterin Eva Jähnigen kommentierte ebenfalls die Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts. Sie erklärte, dass ihre ursprüngliche Entscheidung, das CSD-Straßenfest als Versammlung zu klassifizieren, durch eine Weisung der Landesdirektion aufgehoben wurde. Jähnigen zeigte sich erleichtert, dass das Gericht im Eilverfahren entschied, dass das Fest 2026 weiterhin als Versammlung behandelt werden kann. Sie betonte, dass die gerichtliche Entscheidung ihre Bestrebungen für eine versammlungsfreundliche Haltung stärkt, auch wenn das Hauptverfahren noch aussteht, falls der CSD dies anstreben sollte. In der Stadt gibt es zudem zahlreiche neue Entwicklungen, wie den neuen Sport- und Freizeitbereich am Straßburger Platz, der die Gemeinschaft weiter stärken wird. Auch die aktualisierten Wanderkarten an Haltestellen der Dresdner Verkehrsbetriebe sind ein Schritt in die richtige Richtung, um die Stadt für alle zugänglicher zu machen.
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Quellen: dresden
Bildquelle: KI generiert