Reals neue Ambitionen: FC Bayern bleibt unbeeindruckt von Pérez‘ Plänen
Ausblick: Nach einer enttäuschenden Phase ohne Titel sieht sich Real Madrid in der Pflicht, seine Ambitionen zu untermauern. Präsident Florentino Pérez, der kürzlich wiedergewählt wurde, kündigte an, den Kader mit namhaften Spielern zu verstärken und auf große Einkaufstour zu gehen.
Erwartung
Präsident Pérez plant, die kommenden Transfers zu einem zentralen Teil der Vereinsstrategie zu machen. „Im besten Stadion der Welt sollten auch die besten Spieler der Welt auflaufen“, so seine Worte nach der Wiederwahl. Damit signalisiert er, dass Real Madrid bereit ist, erhebliche Investitionen zu tätigen, um die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern.
Aktueller Stand
Der FC Bayern hingegen zeigt sich von diesen Ankündigungen unbeeindruckt. Klubpräsident Herbert Hainer äußerte sich am Sonntag bei einem Besuch eines Fanklubs und erklärte, dass ein etwaiges Angebot von 150 Millionen Euro für Michael Olise nicht in Betracht gezogen werde. Olise wurde als „unverkäuflich“ eingestuft, was die Entschlossenheit der Bayern unterstreicht, ihre Schlüsselspieler zu halten. Dies steht im Kontext zu den aktuellen Gerüchten, dass Goretzka möglicherweise zu AC Mailand wechselt.
Hintergrund
Pérez, der bereits in seiner ersten Amtszeit große Stars wie Luís Figo und Zinédine Zidane verpflichtet hatte, verwendet erneut den Begriff „Galácticos“ und spricht von Investitionen in Höhe von 150 Millionen Euro für einen Topstar. Während er José Mourinho als neuen Trainer präsentiert, der 15 Millionen Euro kosten soll, bleibt abzuwarten, wie diese Pläne konkretisiert werden. Der Druck auf Real Madrid wächst, um die Rivalität mit dem FC Barcelona, der unter Trainer Hansi Flick erfolgreich ist, zurückzudrängen.
Risiken
Ob die angekündigten Maßnahmen tatsächlich umgesetzt werden, ist fraglich. Die skeptischen Stimmen über die Real-Pläne nehmen zu. Uli Hoeneß, Ehrenpräsident des FC Bayern, betonte, dass Pérez auch für 200 Millionen keinen Zugriff auf Olise erhalten würde. Dies zeigt, dass der FC Bayern fest entschlossen ist, ihre Schlüsselspieler zu verteidigen und sich nicht von den Ambitionen des spanischen Rivalen einschüchtern zu lassen. Zudem fordert West Ham Einsicht in Schiedsrichtergespräche nach einem VAR-Debakel gegen Arsenal, was die Diskussionen über Schiedsrichterentscheidungen weiter anheizt.
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Quellen: n-tv
Bildquelle: depositphotos