Das Expertengremium, das sich mit dem Neubau der Carolabrücke beschäftigt, hat nach eingehender Prüfung der vier eingereichten Entwürfe einstimmig ein Ranking erstellt. Die Ergebnisse werden am Mittwoch, dem 10. Juni 2026, im Bauausschuss präsentiert.
Unter der Leitung von Professor Steffen Marx von der Technischen Universität Dresden setzt sich das Gremium aus Fachleuten im Bereich Architektur und Bauingenieurwesen zusammen, die an verschiedenen Universitäten und Institutionen tätig sind. Die Bewertung der Entwürfe erfolgte unter Berücksichtigung der Machbarkeit sowie möglicher Risiken. Eine umfassende Vorprüfung durch ein externes Ingenieurbüro sowie die Fachämter der Stadt Dresden und die Partner der Auftraggebergemeinschaft, die Dresdner Verkehrsbetriebe AG und die SachsenEnergie AG, bildeten die Grundlage für die Entscheidungen.
Das Expertengremium hat folgendes Ranking empfohlen:
1. Platz: Leonhardt, Andrä und Partner Beratende Ingenieure VBI AG und Knight Architects
2. Platz: ARGE FHECOR Deutschland GmbH und TSSB Planungsgesellschaft
3. Platz: Schüßler-Plan Ingenieurgesellschaft mbH und DKFS
4. Platz: Ingenieurbüro GRASSL GmbH und gmp Architekten
Das Gremium betont, dass alle eingereichten Entwürfe von hoher Qualität sind und eine risikoarme Umsetzung des Projekts ermöglichen würden. Bereits die Vorprüfung ergab, dass alle vier Entwürfe den Anforderungen der Stadt Dresden entsprechen und realisierbar sind. Dennoch konnte das Gremium klar die besten Entwürfe identifizieren. Interessierte können sich auch über die Neustadt: Louisenstraße im Wandel informieren, die ebenfalls in der Stadtentwicklung eine Rolle spielt. Zudem sind die Instandsetzungsarbeiten am Fußweg der Robert-Berndt-Straße in Leuben ein wichtiges Thema, das die Infrastruktur betrifft. Abschließend wurde auch ein neuer Sport- und Freizeitbereich am Straßburger Platz eröffnet, der zur Lebensqualität in der Stadt beiträgt.
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Quellen: dresden, t-online, MDR
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