Jobcenter Dresden sucht innovative Partner zur Unterstützung langzeitarbeitsloser Menschen
Das Jobcenter Dresden hat ein dringendes Bedürfnis geäußert, engagierte Träger, Vereine, Verbände und Institutionen zu finden, die kreative Konzepte zur Unterstützung von langzeitarbeitslosen Dresdnerinnen und Dresdnern entwickeln. Ziel ist es, Arbeitsgelegenheiten für Empfänger von Grundsicherung zu schaffen.
Interessierte Partner sind eingeladen, ihre Interessenbekundung zusammen mit einem aussagekräftigen und tragfähigen Konzept bis zum 20. August 2026 digital beim Jobcenter einzureichen. Angesprochen werden insbesondere Organisationen und Einrichtungen, die bereits Erfahrung in der Arbeitsmarktförderung oder in der Arbeit mit den genannten Zielgruppen haben. Die rechtliche Grundlage für diese Initiative bildet § 16d des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch (SGB II). Gefördert werden Maßnahmen, die zusätzlich, im öffentlichen Interesse und wettbewerbsneutral gestaltet sind. Die Projekte sollen im Jahr 2027 kontinuierlich starten. Detaillierte Informationen zu den Förderbedingungen und den Projektaufrufen sind auf der Website der Stadt Dresden verfügbar.
Vielfältige Ansätze gesucht
Das Jobcenter sucht Konzepte, die Menschen mit besonderen Unterstützungsbedarfen neue Perspektiven bieten, ihre soziale Teilhabe stärken und die Chancen auf eine nachhaltige Integration in den ersten Arbeitsmarkt verbessern. Neben innovativen Ideen sind auch bewährte Projekte willkommen, die sich bereits in der Praxis bewährt haben. Besonders gefördert werden sollen Maßnahmen, die:
- individuelle Stabilisierung und soziale Teilhabe unterstützen,
- praxisnahe Beschäftigungsangebote schaffen,
- niedrigschwellige Zugänge ermöglichen,
- Kompetenzen stärken und berufliche Orientierung fördern sowie
- nachhaltige Integrationschancen in Arbeit eröffnen.
Brücken in die Arbeitswelt
Arbeitsgelegenheiten bieten langzeitarbeitslosen Menschen die Möglichkeit, praktische Erfahrungen zu sammeln, Tagesstrukturen zu etablieren, berufliche Fähigkeiten auszubauen und neue Tätigkeitsfelder zu erkunden. Gleichzeitig tragen die Teilnehmer aktiv zum Gemeinwohl in Dresden bei, indem sie zahlreiche soziale, gemeinnützige und ökologische Projekte unterstützen, darunter die Dresdner Tafel, Suppenküchen, Kleiderkammern, Sozialkaufhäuser und Tauschcafés. Ein Beispiel für einen solchen Ansatz ist der neue Sport- und Freizeitbereich am Straßburger Platz, der Möglichkeiten für soziale Teilhabe bietet.
Zusätzlich sind aktualisierte Wanderkarten an Haltestellen der Dresdner Verkehrsbetriebe ein weiterer Schritt, um die Integration und Mobilität zu fördern. Auch in der Neustadt wird mit der Louisenstraße ein Wandel vollzogen, der neue Perspektiven eröffnet.
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Quellen: dresden
Bildquelle: Depositphotos