Nachrichten für Dresden und die Region

Aktuelles Echo
Erweiterung der Fahrradabstellmöglichkeiten an Dresdner S-Bahnhöfen Erweiterung der Fahrradabstellmöglichkeiten an Dresdner S-Bahnhöfen Vor 5 Stunden Insolvenz des Möbelunternehmens Domo Collection: 269 Arbeitsplätze bedroht Insolvenz des Möbelunternehmens Domo Collection: 269 Arbeitsplätze bedroht Vor 10 Stunden Dresdner Stadtfest: Informationen zum Naturschutzprojekt „DresdenNATUR“ Dresdner Stadtfest: Informationen zum Naturschutzprojekt „DresdenNATUR“ Vor 11 Stunden Wie verbringen Urlauber die Zeit nach dem Ätna-Ausbruch auf Sizilien? Wie verbringen Urlauber die Zeit nach dem Ätna-Ausbruch auf Sizilien? Vor 12 Stunden Wie schafft Trump die minenfreie Passage in der Straße von Hormus? Wie schafft Trump die minenfreie Passage in der Straße von Hormus? Vor 12 Stunden Finde heraus, welcher Stil perfekt zu dir passt! Finde heraus, welcher Stil perfekt zu dir passt! Vor 12 Stunden Zehn nigerianische Polizisten verlieren ihr Leben bei Gefecht mit Rebellen im Norden Zehn nigerianische Polizisten verlieren ihr Leben bei Gefecht mit Rebellen im Norden Vor 12 Stunden Festnahme eines Journalisten in der Türkei: Musiala-Gerüchte sorgen für Aufregung Festnahme eines Journalisten in der Türkei: Musiala-Gerüchte sorgen für Aufregung Vor 13 Stunden Sachsen verzeichnet über 21.000 erfolgreiche Hochschulabschlüsse Sachsen verzeichnet über 21.000 erfolgreiche Hochschulabschlüsse Vor 13 Stunden Natur hilft: Monsun fördert die Regeneration des Great Barrier Reefs Natur hilft: Monsun fördert die Regeneration des Great Barrier Reefs Vor 13 Stunden

Lufthansa kündigt Einschnitte im Kurzstreckennetz bis 2028 an

Die Lufthansa plant für den Sommer 2026 die Streichung von 20.000 Flügen, bedingt durch die Schließung ihrer Regionaltochter Cityline. Diese Maßnahme könnte Teil einer umfassenderen Reduzierung des Kurzstreckennetzes bis 2028 sein, um wirtschaftlichen Herausforderungen zu begegnen.

Lufthansa kündigt Einschnitte im Kurzstreckennetz bis 2028 an
KI-generiert

Die Lufthansa hat bekannt gegeben, dass sie im Sommer 2026 aufgrund der Schließung ihrer Regionaltochter Cityline insgesamt 20.000 Flüge streichen wird. Dies könnte jedoch erst der Auftakt für eine weitreichende Reduzierung des Kurzstreckennetzes bis 2028 sein.

🎁 Gewinnspiel

Jetzt Newsletter abonnieren und gewinnen!

Melde dich zum kostenlosen Newsletter an und nimm automatisch an unserem Gewinnspiel teil. Wir verlosen 500 × 100 € Wunschgutscheine unter allen Abonnenten.

Die Entscheidung zur Schließung von Cityline fiel als Reaktion auf die stark angestiegenen Kerosinkosten und die anhaltenden Streiks, die die finanziellen Perspektiven des Unternehmens stark beeinträchtigt haben. Bereits im April 2026 stellte die Lufthansa unprofitabel gewordene Kurzstreckenflüge ein, was im Kontext eines Tarifstreits mit der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit geschah. Der Streit drehte sich insbesondere um die betriebliche Altersvorsorge.

Dieter Vranckx, der Chief Commercial Officer der Lufthansa, betonte, dass die Kapazitätsreduzierung auf der Kurzstrecke fortgeführt wird, sobald es wirtschaftlich erforderlich ist. Er unterstrich die Notwendigkeit, die Verbindungsqualität für die Kunden aufrechtzuerhalten. Die Konsolidierung im Kontinentalverkehr soll bis spätestens 2028 abgeschlossen sein, ohne dass Vranckx dabei konkrete Details zur weiteren Ausdünnung des Netzes preisgab.

Die Lufthansa operiert an verschiedenen bedeutenden Drehkreuzen wie Frankfurt, München, Zürich, Wien, Brüssel und Rom. Vranckx wies auf die Ineffizienzen hin, die durch die Vielzahl an Netzwerk-Airlines und Drehkreuzen entstehen, da sich mehrere Fluggesellschaften teilweise dieselben Ziele teilen. Dies führt zu Überlappungen in den Einzugsgebieten.

Die finanziellen Herausforderungen des Unternehmens sind beträchtlich. Laut Finanzchef Till Streichert werden die Gewinnerwartungen aufgrund steigender Kerosinkosten und anhaltender Streiks voraussichtlich niedriger ausfallen als ursprünglich prognostiziert. Die Kerosinkosten für das laufende Jahr werden auf 8,9 Milliarden Euro geschätzt, was 1,7 Milliarden Euro über den ursprünglichen Erwartungen liegt. Darüber hinaus haben die Arbeitskämpfe bis April 2026 einen Schaden von rund 200 Millionen Euro verursacht.

Trotz dieser schwierigen Lage hält die Lufthansa an ihrem Ziel fest, im Tagesgeschäft den Vorjahreswert von knapp zwei Milliarden Euro um mindestens 10 Prozent zu übertreffen. Streichert gestand jedoch ein, dass die gegenwärtigen Umstände den für die Prognose eingeplanten Puffer weitgehend aufgebraucht haben.

Die Lufthansa strebt an, eine bereinigte Ergebnismarge von 8 bis 10 Prozent zu erreichen, von der sie momentan noch weit entfernt ist. Um dieses Ziel zu realisieren, benötigt es eine effiziente Netzstruktur, die gleichzeitig ein attraktives Flugangebot für die Kunden gewährleisten kann. Vranckx versicherte, dass trotz der Kürzungen die Anbindung wichtiger Wirtschaftsregionen in Deutschland weiterhin gesichert bleiben soll, was jedoch angesichts der hohen Standortkosten in Deutschland nicht immer leicht umsetzbar ist.


Quellen: n-tv, airliners

Artikel teilen:

Empfehlungen für dich.