Neuer Entwässerungskanal in Pieschen: Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung vorgestellt
Die Anwohner der Neuländer Straße in Pieschen haben auf die geplanten Bauarbeiten reagiert und ihre Unterstützung für die neuen Verkehrsberuhigungsmaßnahmen signalisiert. Diese Maßnahmen sind Teil des Projekts Industriesammler Nord (Bauabschnitt 1.3), das seit Februar 2026 von der Stadtentwässerung Dresden umgesetzt wird.
Im Rahmen der Bauarbeiten wird nicht nur ein neuer Entwässerungskanal errichtet, sondern auch Gehwegvorstreckungen und Fahrbahneinengungen geschaffen. Diese Maßnahmen sollen die Verkehrssicherheit erhöhen und zur Beruhigung des Verkehrs beitragen. In der Sitzung des Stadtbezirksbeirates Pieschen am Dienstag, dem 16. Juni 2026, wurden die Details des Vorhabens präsentiert.
Die Stadt reagiert mit diesen Maßnahmen auf die Wünsche der Anwohner nach mehr Sicherheit im Straßenverkehr. Durch die Integration der Verkehrsberuhigung in die laufenden Bauarbeiten der Stadtentwässerung kann eine schnelle Umsetzung erfolgen, ohne auf einen umfassenden Ausbau der Straße warten zu müssen. Die Fertigstellung der Bauarbeiten ist bis Ende 2026 geplant, wobei die Gesamtkosten auf etwa 270.000 Euro geschätzt werden.
Geplante Maßnahmen im Detail
In der Neuländer Straße sind an vier Stellen spezifische Einbauten vorgesehen:
- Gehwegvorstreckungen als barrierefreie Querungshilfen in der Nähe der Rahnstraße und auf Höhe des Spielplatzes.
- Fahrbahneinengungen bei den Hausnummern 73 bis 75 sowie 107 bis 109.
- Barrierefreie Gestaltung der bestehenden Querungsstellen im Bereich des Baumwiesenweges.
Zusätzlich wird wechselseitiges Parken eingeführt, um die Geschwindigkeit des Fahrzeugverkehrs weiter zu reduzieren. Die Planungen für diese Maßnahme sind bereits in Arbeit. Weitere Informationen zu ähnlichen Projekten finden Sie in unserem Artikel über Neustadt: Louisenstraße im Wandel sowie zu den Instandsetzungsarbeiten am Fußweg der Robert-Berndt-Straße in Leuben und dem neuen Sport- und Freizeitbereich am Straßburger Platz.
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Quellen: dresden
Bildquelle: Depositphotos