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Drei Menschen sterben bei Schusswaffengewalt in Montréals jüdischem Viertel

Bei einem Schusswaffenvorfall im jüdischen Viertel Côte-des-Neiges in Montréal wurden drei Menschen getötet. Die Polizei hat einen Verdächtigen erschossen und fordert Anwohner auf, in ihren Häusern zu bleiben.

Drei Menschen sterben bei Schusswaffengewalt in Montréals jüdischem Viertel
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Schießerei im Stadtteil Côte-des-Neiges fordert drei Todesopfer

In Montréal kam es im Stadtteil Côte-des-Neiges zu einem tragischen Vorfall, bei dem drei Menschen ihr Leben verloren. Die Polizei wurde durch einen Anruf eines Zeugen alarmiert, der eine Person mit einem Gewehr beobachtet hatte. Daraufhin wurden die Anwohner aufgefordert, in ihren Wohnungen zu bleiben, während ein umfangreiches Polizeiaufgebot anrückte und die nahegelegene Stadtautobahn gesperrt wurde.

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Polizei bestätigt Tod des Verdächtigen

Der Polizeichef von Montréal, Fady Dagher, erklärte, dass die Bedrohung mittlerweile neutralisiert sei. „Wir haben einen Verdächtigen, und er wurde erschossen“, sagte Dagher. Zudem wurde eine Polizistin angeschossen, jedoch schwebt sie nicht in Lebensgefahr. Der letzte tödliche Vorfall eines Polizisten im Dienst in Montréal liegt bereits 24 Jahre zurück.

Unklarheit über Motiv und Umstände

Die genauen Umstände des Vorfalls sind bislang unklar, und auch das Motiv des mutmaßlichen Täters bleibt unbekannt. In dem betroffenen Viertel befinden sich zahlreiche koschere Restaurants und Supermärkte. Das Zentrum für Jüdische und Israelische Angelegenheiten (Cija) äußerte sich besorgt und betonte, dass die Sicherheit der Gemeinschaft höchste Priorität habe. Die Mitglieder wurden aufgefordert, die Anweisungen der Polizei zu befolgen. Ähnliche Vorfälle, wie die Schussattacke vor Hotel in Muğla, zeigen, wie wichtig die Sicherheit in solchen Gemeinschaften ist.

Reaktionen der Behörden

Die Bürgermeisterin von Montréal, Soraya Martinez Ferrada, sprach den Angehörigen des im Dienst getöteten Polizisten ihr aufrichtiges Beileid aus. Auch die Premierministerin von Québec, Christine Fréchette, betonte die Wichtigkeit, den Behörden die nötige Zeit zur Aufklärung des Vorfalls zu geben und warnte vor Spekulationen. Der jüdische Rettungsdienst Zaka berichtete, dass der Angriff in der Nähe eines Chabad-Zentrums stattfand, was auf einen möglichen Anschlag hindeuten könnte, was jedoch von der Polizei zunächst nicht bestätigt wurde. In einem anderen tragischen Vorfall, bei dem drei Menschen in Linz ums Leben kamen, wurde ebenfalls über die Umstände und das Motiv spekuliert.

Korrekturhinweis

In einer früheren Version des Artikels wurde fälschlicherweise angegeben, dass Montréal im Westen Kanadas liegt. Tatsächlich befindet sich die Stadt im Osten des Landes.

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Quellen: web

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