Das Fintech-Unternehmen Revolut, weithin als das wertvollste Start-up Europas anerkannt, führt gegenwärtig Verhandlungen mit Investoren über eine überarbeitete Vergütungsstruktur für seinen CEO Nikolay Storonsky. Sollte das Unternehmen eine Bewertung von rund 500 Milliarden Dollar erzielen, könnte der Mitgründer zusätzlich Aktien erhalten. Diese Informationen stammen aus vertraulichen Quellen, die Einblick in die Gespräche haben.
Die angestrebte Vergütungsvereinbarung ist eng mit einem bestehenden Anreizprogramm für Storonsky verknüpft. In einem Interview erklärte der Milliardär, dass bei einer Unternehmensbewertung von 200 Milliarden Dollar ihm weitere 10 Prozent der Anteile garantiert würden. Mit einem derzeitigen Anteil von 29 Prozent ist er bereits der größte Aktionär von Revolut.
Revolut plant, bis frühestens 2028 einen Börsengang durchzuführen und strebt dabei eine Marktbewertung von 200 Milliarden Dollar an. Wird dieses Ziel erreicht, könnte der Wert von Storonskys Aktienpaket auf etwa 80 Milliarden Dollar steigen.
Laut dem Bloomberg Billionaires Index wird das Vermögen von Nikolay Storonsky auf 20,4 Milliarden Dollar geschätzt. Schafft er es, die ehrgeizigen Unternehmensziele zu erreichen, könnte er zu den reichsten Menschen weltweit zählen.
Solche Vergütungsmodelle finden sich häufig in den USA bei Technologieunternehmen, während sie in Europa weniger verbreitet sind. Ein bekanntes Beispiel ist die Vereinbarung von Elon Musk mit Tesla, die ihm ein Vergütungspaket im Wert von bis zu einer Billion Dollar verspricht, vorausgesetzt, er erfüllt eine Reihe ambitionierter Wachstumsziele.
Im vergangenen Jahr erzielte Revolut einen Gewinn vor Steuern von 1,7 Milliarden Pfund (nahezu 2 Milliarden Euro), was einen Anstieg von 57 Prozent im Vergleich zum Vorjahr darstellt. Der Umsatz belief sich auf 4,5 Milliarden Pfund. Ein entscheidender Fortschritt für das Unternehmen war die Erlangung einer vollständigen britischen Banklizenz, die für sein internationales Wachstum als entscheidend gilt. Zudem erhielt Revolut die Genehmigung für eine Banklizenz in Australien und beantragte eine ähnliche Lizenz in den USA.
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Quellen: manager magazin, msn
Bildquelle: Web Summit via Wikimedia Commons (CC BY 2.0)
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