Nachrichten für Dresden und die Region

Aktuelles Echo
Berliner Abgeordnetenhaus: Sitzanzahl nach Wahlkorrektur reduziert Berliner Abgeordnetenhaus: Sitzanzahl nach Wahlkorrektur reduziert Vor 8 Stunden Aggressives Vorgehen von Jugendlichen bei Geburtstagsfeier in Potsdam Aggressives Vorgehen von Jugendlichen bei Geburtstagsfeier in Potsdam Vor 8 Stunden Ermittlungen nach tödlichem Verkehrsunfall in Biesenthal: Vier Jugendliche verstorben Ermittlungen nach tödlichem Verkehrsunfall in Biesenthal: Vier Jugendliche verstorben Vor 8 Stunden Prognose für 2100: 17 bedeutende Gefahren für die Menschheit analysiert Prognose für 2100: 17 bedeutende Gefahren für die Menschheit analysiert Vor 8 Stunden Kurt Krömer startet am 26. November mit neuem Comedy-Format im ZDF Kurt Krömer startet am 26. November mit neuem Comedy-Format im ZDF Vor 8 Stunden Ist eine Spaghetti Carbonara für 99 Euro das teuerste Gericht Wiens? Ist eine Spaghetti Carbonara für 99 Euro das teuerste Gericht Wiens? Vor 8 Stunden Aufruf zum Aufbruch: Frankreichs Luftwaffe setzt auf KI und moderne Kampftechnologie Aufruf zum Aufbruch: Frankreichs Luftwaffe setzt auf KI und moderne Kampftechnologie Vor 8 Stunden Champions-League-Spiel: Bayern vertraut Jonas Urbig statt Neuer gegen Viking Stavanger Champions-League-Spiel: Bayern vertraut Jonas Urbig statt Neuer gegen Viking Stavanger Vor 8 Stunden Merz kündigt Reduzierung der Stromsteuer auf europäisches Minimum an Merz kündigt Reduzierung der Stromsteuer auf europäisches Minimum an Vor 8 Stunden Schlafender Mann auf gestohlenem Motorrad führt zu Festnahme in Berlin-Neukölln Schlafender Mann auf gestohlenem Motorrad führt zu Festnahme in Berlin-Neukölln Vor 9 Stunden

Verbraucherschützer klagen gegen Meta: Illegale Datensammlung aufgedeckt

Verbraucherschützer werfen Meta vor, Daten von Nutzern auch außerhalb eigener Plattformen ohne Zustimmung zu sammeln. Eine Sammelklage in Deutschland könnte weitreichende Folgen für den Tech-Konzern haben.

Verbraucherschützer klagen gegen Meta: Illegale Datensammlung aufgedeckt
Julio Lopez auf Pexels

Ausblick: Was als Nächstes zu erwarten ist

Die Sammelklage gegen den US-Technologiekonzern Meta, der hinter Plattformen wie WhatsApp, Instagram und Facebook steht, wirft schwerwiegende Vorwürfe auf. Die Kläger, angeführt von einem österreichischen Verbraucherschutzverein, fordern ein Ende der angeblichen illegalen Datensammlung, die schätzungsweise 50 Millionen Nutzer in Deutschland betrifft. Die rechtlichen Auseinandersetzungen könnten weitreichende Konsequenzen für die Datenpraktiken des Unternehmens haben.

🎁 Gewinnspiel

Jetzt Newsletter abonnieren und gewinnen!

Melde dich zum kostenlosen Newsletter an und nimm automatisch an unserem Gewinnspiel teil. Wir verlosen 500 × 100 € Wunschgutscheine unter allen Abonnenten.

Aktueller Stand der Klage

Die Klage wird derzeit vor dem Oberlandesgericht in Hamburg verhandelt (AZ 11 VKl 1/25). Der Prozessfinanzierer Padronus unterstützt die Kläger, indem er die Kosten des Verfahrens übernimmt. Dies bedeutet, dass die Kläger kein finanzielles Risiko tragen. Richard Eibl, Geschäftsführer von Padronus, äußerte, dass die Vorwürfe gegen Meta gründlich geprüft wurden und man von einer rechtswidrigen Praxis ausgeht.

Bereits 400.000 deutsche Internetnutzer haben sich der Sammelklage angeschlossen. Der Berliner Verbraucherschutzanwalt Max Baumeister, der in der Vergangenheit bereits Erfolge gegen Meta erzielt hat, arbeitet mit dem VSV zusammen, um die umstrittenen Tracking-Tools des Unternehmens zu stoppen.

Hintergrund der Vorwürfe

Die Vorwürfe gegen Meta sind gravierend. Es wird behauptet, dass der Konzern über verschiedene Business- und Tracking-Tools das Surfverhalten der Nutzer auf bis zu 5,8 Millionen aktiven Webseiten verfolgt. Nutzer berichten häufig von gezielter Werbung auf ihren Social-Media-Konten, die auf ihren vorherigen Suchanfragen basiert. Viele Verbraucher haben jedoch nie ausdrücklich zugestimmt, dass ihre Daten auf diese Weise verwendet werden.

„Ich habe nie zugestimmt, dass meine Daten so verwendet werden“, sagte Julian Bossert, ein Stuttgarter Social-Media-Experte, der sich der Klage angeschlossen hat.

Die Daten werden über einen speziellen Code auf den Webseiten gesammelt, der Informationen über das Nutzerverhalten an Meta überträgt. Diese Daten ermöglichen es dem Unternehmen, seine Werbealgorithmen zu optimieren und maßgeschneiderte Werbung anzubieten. Meta erzielt den Großteil seiner Einnahmen durch Werbung, die im Jahr 2025 etwa 196 Milliarden US-Dollar betrug.

Risiken und Herausforderungen

Die rechtlichen Auseinandersetzungen könnten sich über mehrere Jahre hinziehen. Baumeister und der VSV gehen davon aus, dass die endgültige Entscheidung möglicherweise erst durch den Bundesgerichtshof (BGH) getroffen wird, was eine Urteilsverkündung frühestens für 2026 oder 2027 erwarten lässt. In der Zwischenzeit können sich weiterhin Nutzer der Sammelklage anschließen.

Obwohl die EU bereits Strafen gegen Meta verhängt hat, darunter eine Zahlung von 1,2 Milliarden Euro im Jahr 2023, kritisieren Verbraucherschützer, dass die Maßnahmen nicht ausreichen, um das Unternehmen zu einem Umdenken zu bewegen. Baumeister betont, dass höhere Strafen notwendig sind, um Meta dazu zu bringen, seine Praktiken zu ändern.

Meta hat auf die Vorwürfe reagiert und erklärt, dass die Nutzung der Business-Tools von den Geschäftspartnern selbst entschieden werde und man sich an geltende Gesetze halte. Dennoch bleibt die Frage, ob die bestehenden rechtlichen Rahmenbedingungen ausreichen, um die Nutzer effektiv zu schützen.

Fazit

Die Sammelklage gegen Meta könnte weitreichende Folgen für die Datenschutzpraktiken des Unternehmens haben. Die Kläger hoffen, dass durch die rechtlichen Schritte ein Umdenken in der Branche angestoßen wird und die Rechte der Nutzer besser geschützt werden. Die kommenden Monate werden entscheidend sein, um zu beobachten, wie sich dieser Fall entwickelt und welche Auswirkungen er auf die Datensammlung im Internet haben könnte.


Quellen: tagesschau

Bildquelle: Julio Lopez auf Pexels

Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.

Artikel teilen:

Empfehlungen für dich.