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Wie verbringen Urlauber die Zeit nach dem Ätna-Ausbruch auf Sizilien?

Nach dem Ausbruch des Ätna sitzen Tausende Urlauber auf Sizilien fest. Der Flughafen Catania hat aufgrund von Aschewolken nur eingeschränkten Flugbetrieb, wodurch viele Reisende ihre Aufenthalte verlängern müssen.

Wie verbringen Urlauber die Zeit nach dem Ätna-Ausbruch auf Sizilien?
Mateus2019 via Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)

Ausblick auf die Situation am Flughafen Catania

Aktuell sorgt der Ätna, Europas aktivster Vulkan, für erhebliche Störungen im Reiseverkehr auf Sizilien. Die Auswirkungen des jüngsten Ausbruchs sind besonders in der Hauptreisezeit spürbar, da viele Urlauber ihre Aufenthalte verlängern mussten.

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Aktueller Stand der Flugsituation

Auf der italienischen Mittelmeerinsel sind aufgrund der Aschewolken, die durch den Vulkanausbruch verursacht wurden, mehrere Tausend Touristen betroffen. Am Flughafen Catania, dem größten Flughafen der Insel, sind die Möglichkeiten für Starts und Landungen stark eingeschränkt. Laut Angaben des Flughafens wurden die Landungen bis Dienstagabend um 19 Uhr ausgesetzt. Am Dienstagmorgen konnte lediglich ein Inlandsflug abheben.

Hintergrund der aktuellen Probleme

Der Flughafen Catania bleibt vorerst in Betrieb, jedoch gilt die höchste Warnstufe Rot. Diese Warnstufe zeigt an, dass eine Eruption mit erheblichem Ascheausstoß unmittelbar bevorsteht oder bereits stattfindet. Der Flugbetrieb ist nun bereits den fünften Tag in Folge beeinträchtigt. Einige Flüge wurden nach Palermo umgeleitet, was viele Reisende dazu veranlasst hat, dorthin auszuweichen.

Risiken und Herausforderungen für Reisende

Die Behörden entscheiden je nach Windrichtung und Aschekonzentration über kurzfristige Sperrungen. Schätzungen zufolge sind derzeit etwa 30.000 Menschen betroffen, was in der Hochsaison zu erheblichen Problemen führt. Viele Touristen mussten ihren Aufenthalt verlängern, doch die Unterkünfte auf der Insel sind bereits voll. Einige Reisende sahen sich gezwungen, die Nacht am Flughafen zu verbringen, während das Personal überfordert wirkt und die Unterstützung durch die Fluggesellschaften unzureichend ist.

Zusätzlich wird die Notlage der Touristen von Anbietern ausgenutzt. So berichtete der italienische Schauspieler Filippo Laganà auf Instagram, dass für eine Shuttle-Fahrt von Catania nach Palermo bis zu 700 Euro verlangt werden, obwohl die Strecke nur rund 200 Kilometer beträgt. Auch die Zugverbindungen sind problematisch, da die direkte Verbindung zwischen Catania und Palermo aufgrund von Bauarbeiten unterbrochen ist und die Züge über Messina überfüllt sind.

Auf dem Rollfeld in Catania stehen zahlreiche Flugzeuge, die wegen des Ascheregens abgedeckt werden müssen, insbesondere die Triebwerke. Die Start- und Landebahnen müssen regelmäßig von Vulkanasche gereinigt werden. Sizilien gehört zu den beliebtesten Reisezielen in Italien, und am Flughafen Catania werden jährlich mehr als zwölf Millionen Passagiere abgefertigt.


Quellen: tagesschau

Bildquelle: Mateus2019 via Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)

Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.

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