Nachrichten für Dresden und die Region

Aktuelles Echo
Berliner Abgeordnetenhaus: Sitzanzahl nach Wahlkorrektur reduziert Berliner Abgeordnetenhaus: Sitzanzahl nach Wahlkorrektur reduziert Vor 8 Stunden Aggressives Vorgehen von Jugendlichen bei Geburtstagsfeier in Potsdam Aggressives Vorgehen von Jugendlichen bei Geburtstagsfeier in Potsdam Vor 8 Stunden Ermittlungen nach tödlichem Verkehrsunfall in Biesenthal: Vier Jugendliche verstorben Ermittlungen nach tödlichem Verkehrsunfall in Biesenthal: Vier Jugendliche verstorben Vor 8 Stunden Prognose für 2100: 17 bedeutende Gefahren für die Menschheit analysiert Prognose für 2100: 17 bedeutende Gefahren für die Menschheit analysiert Vor 8 Stunden Kurt Krömer startet am 26. November mit neuem Comedy-Format im ZDF Kurt Krömer startet am 26. November mit neuem Comedy-Format im ZDF Vor 9 Stunden Ist eine Spaghetti Carbonara für 99 Euro das teuerste Gericht Wiens? Ist eine Spaghetti Carbonara für 99 Euro das teuerste Gericht Wiens? Vor 9 Stunden Aufruf zum Aufbruch: Frankreichs Luftwaffe setzt auf KI und moderne Kampftechnologie Aufruf zum Aufbruch: Frankreichs Luftwaffe setzt auf KI und moderne Kampftechnologie Vor 9 Stunden Champions-League-Spiel: Bayern vertraut Jonas Urbig statt Neuer gegen Viking Stavanger Champions-League-Spiel: Bayern vertraut Jonas Urbig statt Neuer gegen Viking Stavanger Vor 9 Stunden Merz kündigt Reduzierung der Stromsteuer auf europäisches Minimum an Merz kündigt Reduzierung der Stromsteuer auf europäisches Minimum an Vor 9 Stunden Schlafender Mann auf gestohlenem Motorrad führt zu Festnahme in Berlin-Neukölln Schlafender Mann auf gestohlenem Motorrad führt zu Festnahme in Berlin-Neukölln Vor 9 Stunden

Unentdeckte Gefahr auf See: Nazi-Geisterschiffe transportieren noch explosive Munition

Die Überreste von Hitlers „Geisterflotte“ offenbaren sich erneut in der Donau. Historische Wracks, viele mit gefährlicher Munition, werden im Rahmen eines umfangreichen Projekts geborgen, um den Schiffsverkehr zu sichern.

Unentdeckte Gefahr auf See: Nazi-Geisterschiffe transportieren noch explosive Munition
Matthias Süßen via Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)

Durch die anhaltende Dürre kommen die Überreste von Hitlers „Geisterflotte“ erneut ans Tageslicht. In der Donau, in der Nähe der serbischen Stadt Prahovo, ragen rostige Schiffsrümpfe aus dem Wasser. Diese Überreste, mit verbogenen Masten und stark korrodierten Stahlplatten, sind stumme Zeugen der letzten Monate des Zweiten Weltkriegs, in denen die Schiffe absichtlich versenkt wurden.

🎁 Gewinnspiel

Jetzt Newsletter abonnieren und gewinnen!

Melde dich zum kostenlosen Newsletter an und nimm automatisch an unserem Gewinnspiel teil. Wir verlosen 500 × 100 € Wunschgutscheine unter allen Abonnenten.

Die Wracks stammen aus einer kritischen Phase im September 1944, als die Rote Armee auf dem Balkan vorrückte. Unter dem Kommando von Konteradmiral Paul-Willy Zieb zog sich die deutsche Donauflottille zurück. In Anbetracht der ausweglosen Lage befahl die Wehrmacht, die Schiffe selbst zu versenken, um zu verhindern, dass sie von den Sowjets erbeutet werden.

Schätzungen von Historikern zufolge kamen bis zu 200 Schiffe, darunter Kriegsschiffe, Minensuchboote und Versorgungsschiffe, in der Donau zu liegen. Diese Wracks sollten gezielt die Fahrrinne blockieren und somit den Vormarsch der Roten Armee behindern.

Gefahren und Hinterlassenschaften

Obwohl nach dem Ende des Krieges einige Schiffe geborgen wurden, blieben viele Wracks aufgrund der noch an Bord befindlichen Munition und Sprengstoffe unberührt. Die Gefahren dieser Überreste wurden erst kürzlich bei der kontrollierten Sprengung einer deutschen Wasserbombe deutlich, die an Bord des Wracks „T-20“ gefunden wurde. Diese Bombe enthielt rund 125 Kilogramm Sprengstoff.

Infrastrukturprojekt zur Beseitigung der Wracks

Im August 2022 führten niedrige Wasserstände dazu, dass einige der Wracks sichtbar wurden. Dies gab den Anstoß für ein umfassendes Infrastrukturprojekt. Unterstützt von der Europäischen Union und der Europäischen Investitionsbank ist geplant, zunächst 21 besonders gefährliche Wracks zu entfernen, um den internationalen Schiffsverkehr nicht zu beeinträchtigen. Die Gesamtkosten dieses Projekts belaufen sich auf etwa 29 Millionen Euro, von denen über 16 Millionen Euro aus EU-Mitteln stammen.

Die serbischen Wasserbehörden haben bereits einige Schiffe geborgen oder so weit entfernt, dass die Fahrrinne wieder befahrbar ist. Diese gefährlichen Hinterlassenschaften aus dem Zweiten Weltkrieg verdeutlichen, wie nachhaltig die Folgen des Krieges bis heute spürbar sind.


Quellen: Bild, tagesschau

Bildquelle: Matthias Süßen via Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)

Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.

Artikel teilen:

Empfehlungen für dich.