Das Begleitgremium für den Wiederaufbau der Carolabrücke hat dem Stadtrat empfohlen, das Planungsteam LAP und Knight Architects mit der Fortführung der Planungen zu beauftragen. Diese Entscheidung wurde am Dienstag, dem 18. August 2026, während der abschließenden Beratung über die vier vorgelegten Entwürfe getroffen. Das Ergebnis fiel mit 14 Stimmen für LAP und Knight Architects und 12 Stimmen für das Team FHECOR und TSSB äußerst knapp aus.
Rangfolge der Planungsteams
In der Sitzung einigte sich das Begleitgremium auf eine Rangfolge der Planungsteams:
- Leonhardt, Andrä und Partner Beratende Ingenieure VBI AG und Knight Architects
- FHECOR Deutschland GmbH und TSSB Planungsgesellschaft
- Ingenieurbüro GRASSL GmbH und gmp Architekten
- Schüßler-Plan Ingenieurgesellschaft mbH und DKFS
Bei der Beratung wurden sowohl die Empfehlungen des Expertengremiums als auch die Rückmeldungen aus der Bürgerbeteiligung in die Entscheidungsfindung einbezogen.
Empfehlung an den Stadtrat
Auf Basis dieser Überlegungen gibt das Begleitgremium eine Empfehlung an den Stadtrat ab. Der als Siegerentwurf empfohlene Plan wird die Grundlage für den Beschlussvorschlag in der Stadtratsvorlage bilden.
Überblick über die Entwürfe
Die Empfehlung des Begleitgremiums basiert auf vier Entwürfen, die von verschiedenen Planungsteams für den Wiederaufbau der Carolabrücke erstellt wurden. Diese Entwürfe wurden seit dem 26. Mai 2026 fachlich geprüft, der Öffentlichkeit präsentiert und im Rahmen diverser Beteiligungsformate diskutiert.
Fortlaufende Beteiligung des Begleitgremiums
Das Begleitgremium wird weiterhin beratend in den Planungsprozess eingebunden. Es setzt sich aus Vertretern aller im Stadtrat vertretenen Fraktionen sowie aus Verkehrs-, Wirtschafts- und Umweltverbänden sowie Kammern zusammen. Bereits in die Ausschreibung flossen Hinweise des Gremiums ein. Zudem wird es dem Stadtrat Empfehlungen zu wesentlichen Entscheidungen im Projektverlauf geben.
Ausblick auf die nächsten Schritte
Die Einschätzungen des Expertengremiums, die Resultate von „carolaVOTE“ sowie die Empfehlung des Begleitgremiums werden dem Stadtrat vorgelegt. Am Donnerstag, dem 3. September 2026, wird der Stadtrat über die Weiterbeauftragung eines Planungsteams für die nächsten Schritte zum Wiederaufbau der Carolabrücke entscheiden. Nach dieser Entscheidung soll das ausgewählte Team Ende September 2026 mit der Planungsstufe 2 beauftragt werden. Ziel ist es, Anfang 2027 einen genehmigungsfähigen Entwurf zu präsentieren. Im Frühjahr 2027 wird das Ergebnis dem Begleitgremium vorgestellt. Die Ausschreibung der Bauleistungen ist für Anfang Oktober 2027 geplant, während der Baubeginn für Mai 2028 vorgesehen ist.
Quellen: dresden, Die Zeit, t-online
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