Ausblick / Was als Nächstes zu erwarten ist: Der Tennisprofi Nick Kyrgios sieht sich nach einem positiven Dopingtest mit einer Sperre konfrontiert. Der 31-jährige Australier wurde nach einem Vorfall während eines ATP-250-Turniers auf Mallorca am 22. Juni 2026 von der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) suspendiert.
Aktueller Stand der Situation
Am 17. Juli 2026 bestätigte ein von der WADA akkreditiertes Labor den Nachweis von Benzoylecgonin, einem Abbauprodukt von Kokain, in Kyrgios‘ Dopingprobe. In einer Instagram-Story äußerte sich der Spieler zu den Vorwürfen und erklärte:
„Ich habe einen riesigen Fehler gemacht und nehme die gesamte Verantwortung auf mich.“
Er betonte, dass er keine Ausreden vorbringen wolle, jedoch den Vorfall in einen größeren Kontext setzen möchte.
Hintergrund der Dopingprobe
Kyrgios‘ letzte Partie fand am 22. Juni beim Rasenturnier auf Mallorca statt, wo er in der ersten Runde gegen den Australier Adam Walton verlor. In diesem Jahr bestritt er lediglich vier Matches, von denen er nur eines gewinnen konnte. Aufgrund seiner Verletzungsprobleme in den letzten Jahren war Kyrgios auf Wildcards angewiesen und ist mittlerweile auf Rang 919 der Weltrangliste abgerutscht. Vor einem Jahrzehnt erreichte er noch den 13. Platz und stand 2022 im Wimbledon-Finale.
Risiken und Herausforderungen für Kyrgios
Die Karriere des Australiers war in der Vergangenheit von zahlreichen Skandalen geprägt. So sorgte er unter anderem für Aufsehen, als er während eines Spiels mit einem Zuschauer diskutierte oder 2019 in Rom einen Stuhl warf und daraufhin disqualifiziert wurde. Die aktuellen Entwicklungen werfen Fragen über seine Zukunft im Tennis auf und könnten weitreichende Konsequenzen für seine Karriere haben.
Quellen: Bild
Bildquelle: Carine06 from UK via Wikimedia Commons (CC BY-SA 2.0)
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