Ein 21-jähriger Mann wird beschuldigt, seine 19-jährige Freundin in ihrem Zuhause in Barnet, Nord-London, erschossen zu haben. Jamie Duncan wird vor dem Old Bailey wegen Mordes und mehreren Verstößen gegen das Waffenrecht angeklagt. Der Vorfall ereignete sich in den frühen Morgenstunden des 8. Juni, bevor Duncan nach Spanien floh.
Details zum Vorfall
Die Staatsanwältin Kelly Brocklehurst gab im Gericht an, dass die Notrufdienste kurz nach Mitternacht alarmiert wurden. Bei ihrem Eintreffen konnten sie nur den Tod der jungen Frau, Israa Djeddou, feststellen. Eine Obduktion bestätigte, dass die Ursache ihres Todes eine Schussverletzung im Gesicht war. Brocklehurst erklärte, dass Duncan und Djeddou sich seit etwa drei Monaten kannten, wobei sie seit einem Monat in einer Beziehung waren.
Festnahme und Gerichtsverfahren
Die Polizei konnte Duncan, der keine feste Adresse hatte, in Spanien ausfindig machen und am 26. August zurück nach Großbritannien extradieren. Er erschien am Dienstag per Videoverbindung aus dem Wormwood Scrubs Gefängnis vor Gericht. Richter Lickley setzte für den 16. November einen Anhörungstermin an und plant für Juni nächsten Jahres einen vorläufigen dreiwöchigen Prozess.
Auswirkungen auf die Gemeinschaft
Die Tat hat in der Gemeinschaft von Barnet Bestürzung ausgelöst, insbesondere unter den Angehörigen von Israa Djeddou. Der Fall wirft erneut Fragen zur Gewalt in Beziehungen auf und beleuchtet die tragischen Konsequenzen solcher Taten.
Quellen: bbc.co.uk
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