Nachrichten für Dresden und die Region

Aktuelles Echo
Live-Ticker: Ukraine Krieg: Ukraine greift russische Regionen mit Drohnen an Live-Ticker: Ukraine Krieg: Ukraine greift russische Regionen mit Drohnen an Vor 4 Stunden Dresden heute: 20°C mit gelegentlichen Wolken am Himmel Dresden heute: 20°C mit gelegentlichen Wolken am Himmel Vor 4 Stunden Live-Ticker: Angriff auf den Iran im Liveticker: Waffenruhe zwischen Israel und Hisbollah nach US-Vermittlung Live-Ticker: Angriff auf den Iran im Liveticker: Waffenruhe zwischen Israel und Hisbollah nach US-Vermittlung Vor 5 Stunden Sanierungsarbeiten an der Heimstraße in Kleinzschachwitz beginnen Sanierungsarbeiten an der Heimstraße in Kleinzschachwitz beginnen Vor 7 Stunden Striesen: Beständige Verkehrsregelung auf der Laubestraße schützt Anwohnerinteressen Striesen: Beständige Verkehrsregelung auf der Laubestraße schützt Anwohnerinteressen Vor 13 Stunden Neuer Anlaufpunkt zur Königsbrücker Straßensanierung am Albertplatz eröffnet Neuer Anlaufpunkt zur Königsbrücker Straßensanierung am Albertplatz eröffnet Vor 19 Stunden Emma Bonino: Ein Leben für Europa und die Rechte der Menschen geht zu Ende. Emma Bonino: Ein Leben für Europa und die Rechte der Menschen geht zu Ende. Vor 19 Stunden Welche Anpassungen bei Zuzahlungen und Zahnersatz bringt die GKV-Reform 2027 für Versicherte? Welche Anpassungen bei Zuzahlungen und Zahnersatz bringt die GKV-Reform 2027 für Versicherte? Vor 19 Stunden CDU-Verbandschef aus Großbeeren kündigt Parteiaustritt bei ausbleibenden Reformen an CDU-Verbandschef aus Großbeeren kündigt Parteiaustritt bei ausbleibenden Reformen an Vor 20 Stunden Inmitten der Trauer: Prinzessin Astrid verstirbt nach König Harald V. Inmitten der Trauer: Prinzessin Astrid verstirbt nach König Harald V. Vor 22 Stunden

Sabotage am Umspannwerk Brandenburg: Unbekannte verursachen Kurzschluss durch explosive Mittel

Unbekannte haben in Brandenburg ein Umspannwerk mit selbstgebauten Raketen-Imitaten angegriffen, was zu Kurzschlüssen führte. Trotz der Vorfälle blieb die Stromversorgung stabil, während die Ermittlungen nach möglichen Tätern, darunter linksextreme Gruppen, laufen.

Sabotage am Umspannwerk Brandenburg: Unbekannte verursachen Kurzschluss durch explosive Mittel
Isohypse via Wikimedia Commons (CC0)

Angriffe auf Brandenburgs Umspannwerk: Explosive Vorrichtungen verursachen Kurzschlüsse

Ein gezielter Angriff auf ein Umspannwerk in der Nähe des Kohlekraftwerks Jänschwalde in Südbrandenburg hat in zwei Fällen zu Kurzschlüssen in der Hochspannungsleitung geführt. Unbekannte Täter setzten dabei selbstgebaute explosive Vorrichtungen ein. Trotz dieser Vorfälle blieb die Stromversorgung stabil, was auf die günstigen Wetterbedingungen zurückzuführen ist.

🎁 Gewinnspiel

Jetzt Newsletter abonnieren und gewinnen!

Melde dich zum kostenlosen Newsletter an und nimm automatisch an unserem Gewinnspiel teil. Wir verlosen 500 × 100 € Wunschgutscheine unter allen Abonnenten.

Brandenburgs Innenminister Jan Redmann bestätigte, dass in den beiden dokumentierten Fällen leitfähiges Material in die Hochspannungsleitung eingebracht wurde, jedoch scheiterten weitere Versuche der Angreifer. Der Vorfall ereignete sich ohne Verletzte, Ministerpräsident Dietmar Woidke bezeichnete die Angriffe als „Anschlagsversuch“ und verurteilte diese Taten scharf.

Die Behörden haben das betroffene Gebiet im Landkreis Spree-Neiße weiterhin im Visier und führen umfassende Ermittlungen durch. Redmann berichtete von einer zweistelligen Anzahl zusätzlicher Sprengvorrichtungen, die entdeckt wurden, und betonte die Gefährlichkeit der Angriffe, da sie potenziell schwere Schäden anrichten könnten. Das Motiv der Täter bleibt bislang unbekannt.

Ermittlungen zu den Hintergründen der Angriffe

Die Ermittlungen sind umfassend und richten sich in verschiedene Richtungen, so Redmann. Es gibt Vermutungen, dass linksextreme Gruppen in der Vergangenheit bereits ähnliche Angriffe auf die Energieinfrastruktur der Region verübt haben. Gleichzeitig wird nicht ausgeschlossen, dass auch ausländische Akteure oder unbekannte Dritte hinter den Vorfällen stehen könnten. Die Vorgehensweise der Täter deutet auf ein systematisches Handeln hin, das darauf abzielt, durch das eingebrachte Material Kurzschlüsse zu verursachen.

Der Polizei gelang es, um 7:30 Uhr Spuren einer möglichen Sachbeschädigung an einer Leitung zu sichern. Das Landeskriminalamt Brandenburg hat die Ermittlungen übernommen. Laut Redmann wurde ein Treibsatz verwendet, um das leitfähige Material in die Leitung zu bringen. Ein während des Vorfalls sichtbarer Feuerball deutete auf einen Kurzschluss hin, der ins Erdreich überging. Die Detonation eines Sprengsatzes konnte bisher jedoch nicht bestätigt werden.

Auswirkungen auf die Stromversorgung

Der Netzbetreiber 50Hertz bestätigte, dass die Vorfälle keinen Stromausfall zur Folge hatten, was auch den günstigen Wetterbedingungen zu verdanken ist, die zur Stabilität des Netzes beitrugen. Der Betreiber erklärte, dass die verwendeten Vorrichtungen in ihrer Konstruktion handelsüblichen Silvesterraketen ähneln, jedoch stellte Redmann klar, dass es sich nicht um solche Raketen handelte, sondern um speziell für die Angriffe gefertigte explosive Vorrichtungen.

Das Energieunternehmen Leag, welches für das Kohlekraftwerk Jänschwalde verantwortlich zeichnet, geht von einem gezielten Anschlag aus. Am Morgen des Vorfalls wurde das Umspannwerk in Turnow-Preilack angegriffen, über das der erzeugte Strom in das Übertragungsnetz von 50Hertz eingespeist wird. In der Folge kam es zu einem automatisierten technischen Ausfall von Block B im Kraftwerk, der aus Sicherheitsgründen erfolgte. Der Block soll am Abend wieder in Betrieb genommen werden.

Vorfälle der letzten Monate und Sicherheitslage

In den vergangenen Monaten gab es mehrere Vorfälle, die die Sicherheit der Energieversorgung in der Region tangieren. Im Januar zündeten mutmaßlich linksextreme Täter Starkstromleitungen in der Umgebung eines Kraftwerks im Südwesten Berlins, was zu einem mehrtägigen Stromausfall für etwa 45.000 Haushalte sowie über 2.200 Geschäfte und Einrichtungen führte. Linksextremistische Gruppen bekannten sich zu diesem Brandanschlag und propagierten den Kampf gegen den Kapitalismus.

Im März 2024 wurde ein großer Strommast, der auch für die Energieversorgung der Tesla-Fabrik in Grünheide von Bedeutung ist, in Brand gesetzt, wodurch die Produktion mehrere Tage lang zum Stillstand kam. Diese Vorfälle verdeutlichen die anhaltenden Herausforderungen für die Sicherheit der Energieinfrastruktur in der Region.


Mehr zum Thema

„`


Quellen: n-tv, tagesschau

Bildquelle: Isohypse via Wikimedia Commons (CC0)

Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.

Artikel teilen:

Empfehlungen für dich.