Die Rückkehr von Prinz Harry und seiner Frau Meghan nach Großbritannien hat im königlichen Umfeld für Aufsehen gesorgt. König Charles III. hat jedoch klargestellt, dass sich an der offiziellen Stellung der beiden im britischen Königshaus nichts ändert.
Stellungnahme des Königshauses
In einem Schreiben an verschiedene Behörden, das auf Wunsch von König Charles III. verfasst wurde, wurde deutlich gemacht, dass Harry und Meghan auch künftig nicht zu den „working royals“ zählen. Diese Kategorie umfasst diejenigen Familienmitglieder, die öffentliche Aufgaben wahrnehmen, aus der Staatskasse finanziert werden und einen umfassenden Personenschutz genießen. Auch Harry und Meghan hatten bewusst auf diese Position verzichtet.
Respektierung ihrer Privatsphäre
Das Schreiben weist darauf hin, dass die Freiheiten der beiden in Bezug auf ihre finanzielle Unabhängigkeit und den Schutz ihrer Privatsphäre weiterhin geachtet werden. Daraus folgt, dass sich an ihrem Status nichts ändert. Die Anrede „Königliche Hoheiten“ wird weiterhin nicht verwendet, und ihr Engagement im Wohltätigkeitsbereich bleibt eine persönliche Angelegenheit.
„Kurz gesagt, ihre Stellung ist mit der von Privatpersonen vergleichbar, die wirtschaftliche und wohltätige Interessen verfolgen“,
so heißt es in der Mitteilung.
Rückkehr und familiäre Beziehungen
Harry und Meghan sind mit ihren Kindern, Prinz Archie und Prinzessin Lilibet, Ende August nach Großbritannien zurückgekehrt. Berichten zufolge sollen sie in die malerische Region der Cotswolds, westlich von London, gezogen sein. Im Jahr 2020 hatten sich die Herzogin und der Herzog von Sussex vom engeren Kreis der königlichen Familie zurückgezogen und waren in den US-Bundesstaat Kalifornien gezogen.
Komplexe familiäre Dynamik
Das Verhältnis zu anderen Mitgliedern der königlichen Familie wird als angespannt beschrieben. Während König Charles III. eine Annäherung zu seinem Sohn sucht, gilt insbesondere die Beziehung zwischen Harry und seinem Bruder, Prinz William, als stark belastet. Berichten zufolge soll William über die Rückkehr seines Bruders alles andere als erfreut gewesen sein.
Quellen: n-tv
Bildquelle: The White House via Wikimedia Commons (Public domain)
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