Die wiederholte Behauptung von Präsident Donald Trump über die „praktisch unbegrenzten“ Bestände an Munition der Vereinigten Staaten wird durch einen aktuellen Bericht, der dem Kongress vorgelegt wurde, in Frage gestellt. Dieser Bericht beleuchtet die finanziellen Folgen sowie die Schäden, die im Zusammenhang mit dem Iran-Krieg stehen.
Eine unabhängige Überwachungsbehörde des US-Verteidigungsministeriums hat nun offiziell Munitionsengpässe als Folge der militärischen Aktivitäten im Iran anerkannt. In dem Bericht wird auf „strategische Bestandslücken und Engpässe“ innerhalb der Munitionsversorgung hingewiesen, ohne jedoch detaillierte Informationen über die betroffenen Waffensysteme zu liefern.
Angesichts dieser Situation hat das Pentagon Schritte unternommen, um die „Beschaffungsprozesse und Produktionsvorläufe zu optimieren“. Allerdings wird betont, dass der Ausbau der Produktionskapazitäten „erhebliche Vorlaufzeiten“ in Anspruch nehmen wird.
Der Bericht enthält zudem eine umfassende Aufstellung der Kosten, Schäden und Verluste, die durch den Iran-Krieg verursacht wurden. In den ersten vier Monaten des Einsatzes beliefen sich die Gesamtkosten auf 33,4 Milliarden US-Dollar (rund 28,95 Milliarden Euro), davon entfallen allein 22,3 Milliarden Dollar (19,33 Milliarden Euro) auf Munition. Bis Ende Juni wurden zudem sieben Soldaten als im Einsatz verstorben registriert, ebenso weitere sieben Soldaten, deren Tod nicht direkt auf feindliche Handlungen zurückzuführen ist.
Darüber hinaus berichtet die Generalinspektion des Pentagon, dass durch iranische Angriffe „hunderte Gebäude und Strukturen“ auf US-Militärstützpunkten in der Region beschädigt oder zerstört wurden. Diese Schäden wurden jedoch nicht in die Kostenberechnung einbezogen, da unklar ist, ob alle betroffenen Gebäude wiederhergestellt werden können.
Die Diskussion über die Munitionsknappheit hat in der Trump-Administration Unmut ausgelöst, da Medienberichte zeigen, dass die Raketenbestände erheblich gesunken sind. In diesem Zusammenhang ist es wichtig, aktuelle Entwicklungen zu verfolgen, wie im Live-Ticker: Angriff auf den Iran im Liveticker dokumentiert.
Präsident Trump hatte zuvor Bedenken hinsichtlich einer Munitionsknappheit im Iran-Konflikt zurückgewiesen und verwies auf die „praktisch unbegrenzten“ Vorräte der US-Armee. Am Montag erklärte er auf seiner Plattform Truth Social, dass die USA mehr Waffen produzieren als jemals zuvor. Das Pentagon hatte Berichte über eine Munitionsknappheit bis dato vehement bestritten.
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Quellen: tagesschau, Focus
Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.