Ausblick auf die Auswirkungen der US-Sanktionen
Die neuen US-Sanktionen gegen iranische Fluggesellschaften, die am 23. September 2026 in Kraft treten, zeigen bereits vor ihrem offiziellen Inkrafttreten erste spürbare Effekte im internationalen Flugverkehr. Die Maßnahmen zielen darauf ab, iranische Airlines weltweit zu isolieren und deren Betrieb erheblich einzuschränken.
Aktueller Stand der Situation
Bereits einen Tag vor Inkrafttreten der Sanktionen berichtete ein Sprecher der iranischen Zivilluftfahrt, dass der Flughafen Bagdad, der von einem britischen Unternehmen betrieben wird, aus Angst vor möglichen Sanktionen die „Einschränkung und Streichung“ iranischer Flüge angeordnet habe. Diese Informationen wurden von der staatlichen Nachrichtenagentur Irna veröffentlicht.
Die irakische Regierung hat bestätigt, dass sie sich an die US-Maßnahmen halten wird. Die iranische Zivilluftfahrt hofft, die gestrichenen Flüge nach Bagdad auf den Flughafen Nadschaf umleiten zu können, der bei iranischen Pilgern sehr beliebt ist.
Hintergrund der Sanktionen
US-Finanzminister Scott Bessent erklärte, dass ab dem 23. September iranische Airlines „weltweit lahmgelegt“ werden sollen. Er warnte alle Länder, die dem Iran Kerosin zur Verfügung stellen oder die Bodenabfertigung übernehmen, mit einem Ausschluss aus dem Dollarsystem.
Die neuen Sanktionen betreffen insgesamt 36 iranische Airlines und Unternehmen der Luftfahrtbranche in verschiedenen Ländern, darunter die Vereinigten Arabischen Emirate, die Türkei, Malaysia und Kasachstan. Neben Bagdad hat auch die Hauptstadt Omans, Maskat, bereits keine iranischen Flugzeuge mehr aufgenommen.
Risiken für den internationalen Flugverkehr
Die iranische Nachrichtenagentur Tasnim berichtete, dass die internationalen Flüge, einschließlich der Verbindungen nach Istanbul, weiterhin wie geplant stattfinden. Dennoch gibt es Berichte über Verhandlungen mit den omanischen Behörden. Die iranische Fluggesellschaft Iran Air hat erklärt, dass sie keine offiziellen Anweisungen von der Türkei, Aserbaidschan oder dem Irak bezüglich einer Aussetzung des Flugverkehrs erhalten hat.
Zusätzlich hat das Kaukasusland Georgien bereits alle iranischen Flüge in seinem Luftraum verboten. Die private iranische Fluggesellschaft Mahan Air gab bekannt, dass sie auf Ersuchen der türkischen Behörden alle Flüge in das Nachbarland eingestellt hat.
Im Iran operieren insgesamt 27 Fluggesellschaften, von denen die meisten Inlandsflüge anbieten. Iran Air und Mahan Air sind die beiden Hauptakteure im internationalen Flugverkehr, der vor allem Nachbarländer sowie Russland und China umfasst. Peking hat am Dienstag erklärt, dass es „einseitige, illegale Sanktionen“ ablehnt. Für aktuelle Entwicklungen kann der Live-Ticker verfolgt werden.
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Quellen: n-tv
Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.