WhatsApp arbeitet an einer neuen Funktion, die es Nutzern ermöglichen wird, gesprochene Nachrichten in Text umzuwandeln. Diese Innovation könnte besonders vorteilhaft für Personen sein, die unterwegs nur eine Hand frei haben und nicht tippen können. Da Sprachnachrichten nicht immer die ideale Lösung sind, wird an dieser vielversprechenden Option getüftelt.
Berichten zufolge wird die Diktierhilfe nahtlos in die App integriert. Nutzer, die die Funktion zum ersten Mal verwenden, erhalten eine kurze Einführung. Danach haben sie die Möglichkeit, eine Sprache auszuwählen und das passende Sprachpaket herunterzuladen. Einmal installiert, soll das Diktieren auch ohne Internetverbindung möglich sein, was die Nutzung erheblich flexibler gestaltet.
Nach der Aktivierung der Funktion innerhalb eines Chats können Nutzer ihre Nachrichten direkt einsprechen. Während sie aufnehmen, wird ein Hinweis mit der Aufschrift „Listening …“ eingeblendet. Die gesprochene Nachricht wird dann automatisch in Text umgewandelt. Bei Bedarf kann der Nutzer den Vorgang jederzeit abbrechen. Die Umwandlung erfolgt mit dem gleichen Sprachpaket, das auch für die Textdarstellung von Sprachnachrichten verwendet wird.
Der Empfänger bekommt die umgewandelte Nachricht als reguläre Textnachricht zugestellt. Dabei bleibt die Stimme des Absenders unhörbar, und es gibt keinen Hinweis darauf, dass die Diktierfunktion verwendet wurde. Diese Funktion ist sowohl für private Chats als auch für Gruppenchats und Kanäle konzipiert.
Aktuell steht diese Funktion leider noch nicht allen Nutzern zur Verfügung. Sie wurde in der Android-Beta-Version 2.26.37.8 entdeckt, jedoch können derzeit selbst die Beta-Tester sie nicht nutzen. Informationen über eine mögliche Einführung für iOS fehlen bislang. Auch ein Termin für die breite Freigabe auf Android steht noch aus, sodass unklar bleibt, ob WhatsApp die Entwicklung dieser Funktion abschließen oder das Projekt möglicherweise einstellen wird.
Neben der Diktierfunktion plant WhatsApp zudem eine umfassende Aktualisierung seiner Plattform, die sowohl visuelle als auch funktionale Neuerungen mit sich bringt. Dazu zählen fünf neue Design-Kategorien für Chat-Themen sowie eine automatisierte Hintergrund-Synchronisation in Gruppen. Zudem wird die technische Kapazität im Bereich der lokalen Spracherkennung erweitert, wodurch künftig auch die deutsche Sprache unterstützt wird.
Die optische Überarbeitung des Messengers umfasst fünf spezifische Themenbereiche, die als Featured, Nature, Live, Minimal und Doodle klassifiziert werden. Diese Kategorien erlauben eine tiefere Personalisierung der Benutzeroberfläche. Außerdem wird der Bereich für Hintergrundbilder überarbeitet, sodass Nutzer Wallpaper unabhängig vom gewählten Gesamtthema auswählen können. Neue Typen von Hintergründen wie Vibrant und Gradient werden eingeführt, und es besteht die Möglichkeit, eigene Bilder aus der Galerie zu verwenden oder Hintergründe mithilfe künstlicher Intelligenz zu generieren.
Quellen: techbook, borncity
Bildquelle: Bildquelle: BoliviaInteligente auf Unsplash
Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.