Jérôme Boateng wird Co-Trainer bei Trabzonspor
Jérôme Boateng, der 38-jährige ehemalige Fußballprofi, kehrt in den professionellen Fußball zurück und übernimmt die Rolle des Co-Trainers beim türkischen Süper-Lig-Verein Trabzonspor. Laut dem türkischen Journalisten Hasan Tüncel wird er voraussichtlich am kommenden Wochenende an der Schwarzmeerküste eintreffen, nachdem er sich mit dem Klub auf eine Zusammenarbeit geeinigt hat.
Zusammenarbeit mit Thomas Reis
In seiner neuen Position wird Boateng den deutschen Cheftrainer Thomas Reis unterstützen. Berichten zufolge hat Reis auf die Verpflichtung seines Landsmannes gedrängt, nachdem Gespräche mit Markus Gellhaus, der als möglicher Co-Trainer in Betracht gezogen wurde, gescheitert sind. Gellhaus ist aktuell Co-Trainer bei Borussia Mönchengladbach und hat zuvor in den Trainerteams von VfL Bochum und Schalke 04 unter Reis gearbeitet.
Erste Schritte als Trainer
Für Boateng stellt diese Rolle seine erste Trainerstation auf professionellem Niveau dar. Zuvor sammelte er Co-Trainer-Erfahrungen bei den Amateuren des LASK in Linz, wo er ebenfalls als Spieler aktiv war. Diese neue Herausforderung eröffnet ihm die Möglichkeit, sich im Trainerberuf zu etablieren.
Kontroversen um Jérôme Boateng
Boateng ist eine umstrittene Figur im Fußball, insbesondere aufgrund mehrerer Vorwürfe der häuslichen Gewalt und den damit verbundenen Gerichtsverfahren. Diese Vorfälle haben dazu geführt, dass er von vielen Fans als umstritten wahrgenommen wird. Zudem hatte er in der Vergangenheit versucht, beim FC Bayern hospitieren zu können, was jedoch aufgrund von Fanprotesten nicht realisiert werden konnte.
Aktuelle Entwicklungen bei Trabzonspor
Thomas Reis hat erst kürzlich die Trainerposition bei Trabzonspor übernommen und feierte sein Debüt mit einem 4:0-Sieg gegen Galatasaray, bei dem Mohamed Salah einen Hattrick erzielte. Reis trat die Nachfolge von Fatih Tekke an und wird nun gemeinsam mit Boateng versuchen, den Verein in der Liga zum Erfolg zu führen.
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Quellen: t-online, Bild
Bildquelle: Martin Kraft via Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)
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