Die Konsequenzen für den argentinischen Fußballprofi Mauro Icardi sind gravierend, da er in seiner Heimat eine außergewöhnliche Strafe erhalten hat. Der Spieler, der zuvor für Paris Saint Germain aktiv war, muss seinen Führerschein bis ins Jahr 2099 abgeben. Zu diesem Zeitpunkt wäre Icardi 105 Jahre alt.
Auslöser für diesen drastischen Schritt war ein Video, das seine Partnerin, China Suárez, in sozialen Medien veröffentlicht hat. In diesem Clip ist der 33-Jährige am Steuer eines Autos in Buenos Aires zu sehen, während Suárez aus dem Fenster lehnt und scheinbar ihren Sicherheitsgurt geöffnet hat.
Drastische Maßnahme: Führerscheinentzug für fast 73 Jahre
Das Video erregte rasch Aufsehen in den sozialen Netzwerken, was die argentinischen Verkehrsbehörden zum Handeln brachte. Das zuständige Verkehrsministerium überprüfte Icardis Führerschein und stellte fest, dass dieser abgelaufen war. Die Verantwortlichen gaben bekannt, dass aus diesem Grund eine vorläufige Verfügung für ein Fahrverbot erlassen wurde.
Folglich ist Icardi in Argentinien nicht mehr berechtigt, selbst zu fahren. Außerdem muss er sich einer Überprüfung seiner Fahrtauglichkeit unterziehen. Die Sperre wird bis zum 1. Januar 2099 aufrechterhalten, was einem Zeitraum von nahezu 73 Jahren entspricht.
Diskussion über den italienischen Führerschein
Der derzeit vereinslose Fußballer äußerte sich zu dieser Entscheidung und hinterfragte, welcher Führerschein von den Behörden als ungültig erklärt worden sei. Er stellte klar, dass sein italienischer Führerschein, der bis 2029 gültig ist, nicht betroffen sein könne.
Icardi erklärte, dass er keinen gültigen argentinischen Führerschein besitze, da bei der Umstellung auf einen europäischen Führerschein das argentinische Dokument abgegeben werden müsse.
Kritik an den Verkehrsbehörden
Zusätzlich übte Icardi scharfe Kritik an den Verantwortlichen der Verkehrsbehörden. Er forderte sie auf, sich auf die Verbesserung der Straßeninfrastruktur zu konzentrieren, anstatt solche umstrittenen Maßnahmen zu ergreifen. Icardi betonte, dass die Behörden die Öffentlichkeit nicht täuschen sollten und stattdessen an einer Optimierung der Verkehrssituation arbeiten müssten.
Abschließend stellte Icardi die gesamte Entscheidung in Frage und äußerte, dass er es merkwürdig finde, auf diese Weise schikaniert zu werden, nur um Medienaufmerksamkeit zu generieren.
Quellen: Focus, RTL
Bildquelle: Von Telefe, CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=172951154
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